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Vom Vulkan zur Eishöhle EarthCache

Hidden : 6/10/2024
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


ACHTUNG:

Die Eishöhlen dienen zeitweise als Winterquartier für Fledermäuse. Aus Respekt vor diesen schützenswerten Tieren ist der Zutritt während der Fledermausschutzzeiten von Mitte Oktober bis Ende März nicht gestattet. Bitte prüfe vor deinem Besuch die aktuellen Schließungszeiten, um die Lebensräume der Fledermäuse zu respektieren und zu erhalten.

Zum beantworten der Fragen ist ein Betreten der Höhlen nicht zwingend erforderlich!

 

Vom Vulkan zur Eishöhle

" Dort, wo einst die Lava brannte, liegt nun die Stille des Eises."

Die Birresborner Eishöhlen befinden sich in der Vulkaneifel, einem Teil der Eifel, der für seine vulkanische Aktivität bekannt ist.

Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass diese Höhlen nicht auf natürliche Weise entstanden sind, wie viele andere Karsthöhlen in der Umgebung. Die Birresborner Eishöhlen sind anthropogene Höhlen, die durch den Abbau von Mühlsteinen im Basalt und Tuff entstanden sind. Das vulkanische Material, besonders der Basalt, war aufgrund seiner Härte und gleichmäßigen Struktur ideal für Mühlsteine. Die Menschen der Region nutzten die natürlichen geologischen Bedingungen für den Abbau.

Die Birresborner Eishöhlen umfassen insgesamt drei Stollen, die ursprünglich etwa 30 Meter lang in den Hang geschlagen wurden. Heutzutage führen diese Stollen die Besucher in Hohlräume, in denen, je nach Wetterlage, faszinierende und vielfältige Eiszapfen zu bestaunen sind. Bis in die 1860er Jahre hinein wurden in den Birresborner Höhlen Mühlsteine abgebaut. Als Ergebnis dieses unterirdischen Bergbaus sind Hohlräume entstanden, in denen nach langen, kalten Wintern außergewöhnliche Eiszapfen von der Decke hängen oder vom Boden emporwachsen.

Diese Eiszapfen sind keine Überreste aus der Eiszeit, die vor etwa 10.000 Jahren endete, sondern das Resultat eines interessanten geologischen Prozesses. Wenn der luftgefüllte Teil des Gesteins, das hier die Erdkruste bildet, mit Wasser gefüllt ist und Hohlräume vorhanden sind, bilden sich an der Decke dieser Hohlräume Wassertropfen. Aufgrund der kalten Temperaturen in den Höhlen und dem fehlenden Austausch mit warmer Luft im Winter entstehen im Laufe der Zeit Eiszapfen. Die Vielfalt und Schönheit dieser Eiszapfen haben die ehemaligen Mühlsteinabbau-Stollen überregional als "Eishöhlen" bekannt gemacht. In früheren Jahrhunderten wurden diese Höhlen teilweise auch als "Kühlschränke" genutzt.

  Der Ursprung der Geschichte liegt also vor allem in dem rund 600 000 Jahre alten "Fischbachvulkan" und dem benachbarten "Kalemvulkan". Die vulkanischen Ablagerungen dieser beiden Vulkane schufen die geologischen Voraussetzungen für die Entstehung der Höhlen.

 

Geologische Entstehung und Charakteristika der Vulkane

Die Eifelregion ist geologisch geprägt durch die vulkanische Aktivität des Quartärs. Die Vulkane der Vulkaneifel, darunter der Fischbachvulkan und der Kalemvulkan, sind relativ junge Vulkane und haben die Landschaft entscheidend geformt. Die Vulkane der Eifelregion, einschließlich des Fischbachvulkans und des Kalemvulkans, sind Teil des West- und Osteifel-Vulkanfeldes.

Der Fischbachvulkan

 

Der Fischbachvulkan ist ein typischer Basaltvulkan und seine Ausbrüche produzierten hauptsächlich basaltische Lava, die sich durch ihre Härte und Dichte auszeichnet. Diese Lava bildete mächtige Ströme und Lagen, die sich über die Landschaft ergossen und beim Abkühlen zu massiven Basaltdecken erstarrten. Diese Basaltlagen bilden eine stabile Grundlage für die Höhlen und sorgen für die gute Erhaltung der Strukturen.

Basaltische Zusammensetzung: Der Basalt des Fischbachvulkans ist magnesium- und eisenreich, was ihm seine dunkle Farbe und hohe Dichte verleiht. Die chemische Zusammensetzung umfasst hauptsächlich Pyroxene, Olivine und Plagioklase.

Strukturelle Eigenschaften: Beim Abkühlen bildeten sich charakteristische Säulenbasalte, die durch die Kontraktion der abkühlenden Lava entstanden. Diese Strukturen sind in der Region sichtbar und prägen das geologische Bild.

Der Vulkan Kalem

 

Der Kalemvulkan ist ein Schlackenkegelvulkan, der durch explosive Eruptionen geprägt wurde. Diese Ausbrüche förderten eine Mischung aus Lava und pyroklastischen Materialien.

Pyroklastische Materialien: Diese bestehen aus verschiedenen Fragmentgrößen, die durch explosive Eruptionen in die Atmosphäre geschleudert und anschließend als lose Schichten abgelagert wurden. Die pyroklastischen Ablagerungen umfassen Asche, Lapilli und vulkanische Bomben.

Tuffformationen: Der Tuff des Kalemvulkans ist ein verfestigtes pyroklastisches Gestein, das durch die Ablagerung und Zementation von Vulkanasche und Lapilli entsteht. Diese Tuffschichten sind porös und weniger dicht als Basalt, was für die Höhlenbildung vorteilhaft ist.

 

Klimatische Bedingungen und Eisbildung

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Klimastabilität in den Höhlen. Durch die vulkanische Struktur und die spezifischen geologischen Bedingungen bleibt die Temperatur in den Höhlen das ganze Jahr über niedrig, was die Bildung und Erhaltung von Eis begünstigt. Die Luftzirkulation und die thermischen Eigenschaften des vulkanischen Gesteins tragen ebenfalls zur Konservierung des Eises bei.

Temperaturregulation: Die dichten Basaltschichten wirken als thermischer Isolator, der schnelle Temperaturänderungen verhindert. Im Winter dringt kalte Luft ein und kühlt die Höhlenwände stark ab, während im Sommer die Basaltschichten die Wärme fernhalten.

Luftzirkulation: Die porösen Tuffschichten ermöglichen eine gewisse Luftzirkulation, die die Abkühlung der Höhlen unterstützt. Diese Zirkulation trägt zur Kondensation und anschließenden Gefrierung von Feuchtigkeit bei.

Kondensationsprozess: Die in den Höhlen zirkulierende Luft kühlt ab, wodurch Feuchtigkeit kondensiert und gefriert. Diese Prozesse führen zur Bildung von Eiszapfen und Eisflächen an den Höhlenwänden und -böden.

Erhaltung des Eises: Die stabile, niedrige Temperatur in den Höhlen sorgt dafür, dass das Eis auch in den Sommermonaten bestehen bleibt. Die Kombination aus fehlender direkter Sonneneinstrahlung und den thermischen Eigenschaften des Gesteins verhindert das Schmelzen des Eises.

 

Vulkanit und Plutonit

Die Gesteinsformationen in und um die Birresborner Eishöhlen gehören zur Gruppe der Magmatite.

Magmatite, zu denen Plutonite und Vulkanite zählen, entstehen durch das Abkühlen und Erstarren von Magma. Der entscheidende Unterschied zwischen Plutoniten und Vulkaniten liegt in ihrem Entstehungsort und ihrer Kristallstruktur. Plutonite und Vulkanite beschreiben also zwei Arten von magmatischen Gesteinen, die sich durch ihren Entstehungsort und ihre Entstehungsweise unterscheiden.

Vulkanit und Plutonit sind Begriffe, die verwendet werden, um zwei verschiedene Arten von magmatischen Gesteinen zu beschreiben, basierend auf ihrem Entstehungsort und ihrer Entstehungsweise.

Vulkanit: Vulkanit ist ein magmatisches Gestein, das an der Erdoberfläche entsteht, indem geschmolzenes Gestein (Magma) aus einem Vulkan ausgestoßen wird und dann an der Erdoberfläche abkühlt und erstarrt. Diese Gesteine, auch als extrusive Gesteine bezeichnet, können eine Vielzahl von Texturen aufweisen, die von feinkörnigen Aschenablagerungen (Tuff) bis hin zu gröberen, porphyrischen Gesteinen reichen. Die Kristalle sind oft so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.

Beispiele für Vulkanite sind Basalt, Andesit und Rhyolith.

Plutonit: Plutonite sind magmatische Gesteine, die tief unter der Erdoberfläche in Magmakammern entstehen und dort langsam abkühlen und erstarrten. Diese Gesteine, auch als intrusive Gesteine bezeichnet, bilden sich aus Magma, das tief unter der Erdoberfläche aufsteigt und sich in Gesteinsformationen wie Batholithen, Lagergängen, Schloten oder Dikes sammelt. Plutonische Gesteine weisen oft eine grobkörnige Textur aufgrund ihrer langsamen Abkühlung auf. Die Kristalle sind groß und deutlich mit bloßem Auge erkennbar.

Beispiele für Plutonite sind Granit, Diorit und Gabbro.

 

 

Um dieses Eartcahe loggen zu dürfen, beantworte folgende Fragen und schicke mir die Antworten.

Sollte etwas nicht stimmen, werde ich mich melden.

1. Wie haben die vulkanischen Aktivitäten in der Vulkaneifel zur Bildung der Eishöhlen beigetragen und welche Rolle spielen die vulkanischen Gesteinsschichten bei der Entstehung der Höhlenstruktur?


2. Wie beeinflussen die geologischen Eigenschaften des Basalts die Temperatur in den Birresborner Eishöhlen?

3. Wie beeinflusst die geologische Struktur der Birresborner Eishöhlen die Wasserzirkulation in den Höhlen?

4. Untersuche die Gesteinsformation vor Ort genauer. Um was glaubst du handelt es sich hier - um Vulkanite oder Plutonite?

Begründe deine Meinung im Bezug auf Textur und Größe der sichtbaren Kristallbildung.

5. Mache ein Bild von dir, oder einem persönlichen Gegenstand vor den Eishöhlen und hänge das Bild deinem Logeintrag an.

 

Die Eishöhlen sind nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern auch ein empfindliches Ökosystem. Bitte halte dich an die ausgewiesenen Wege, nehme Rücksicht auf die Umgebung und hinterlasse keinen Müll. So tragen wir gemeinsam dazu bei, die Schönheit und den Naturschatz dieser einzigartigen Höhlen zu bewahren.

 

Quellen: Eigene Recherchen vor Ort, KI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Nyyr Sentra xöaara naunaq qrf Yvfgvatf haq rvarz Orfhpu ibe Beg ornagjbegrg jreqra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)