Diese Rundwanderung verbindet das Naturerlebnis mit Einblicken in die regionale Industriegeschichte und der spannenden Cachesuche. Die Tour ist durch wechselnde Landschaften und Bodenbeschaffenheiten sehr abwechslungsreich und durch die mäßigen Steigungs- und Gefällstrecken für jedermann gut zu laufen. Auch mit dem Fahrrad läßt sich die Strecke bewältigen. Man sollte nur beachten, dass der Wanderweg seinen Namen nicht umsonst bekommen hat.
Der Rundwanderweg um Wenigentaft widmet sich der Deindustrialisierung, die im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet zwischen 1952 und Mitte der 1980er stattfand. Auf Informationstafeln entlang des Weges werden hierzu regionale Geschichten erzählt.
Beispielsweise wird die Geschichte der alten Ziegelei Hartmann aufgezeigt, die der Tour auch ihren Namen verleiht. Außerdem gibt es mit der - leider nicht mehr vorhandenen - Seilbahn zur Tongrube oder dem "Arbeitslager" Reichsarbeitsdienst einige weitere solcher Informationspunkte auf der 7 Kilometer langen Strecke.
Der Wanderweg ist auf der gesamten Strecke mit einem eigenen Wanderzeichen - aufgebaute Ziegelsteine - ausgeschildert. Versteckt wurden insgesamt 15 Caches, die es zu finden gilt. Da ihr Euch im Biosphärenreservat Rhön befindet, sind alle Caches naturfreundlich entlang des Wanderwegs versteckt. Man braucht also keine Wurzeln auszugraben und auch keine Bäume zu fällen. Wer möchte kann noch den einen oder anderen "Beifang" ergattern.
Zufällig sind wir dieses Jahr im Juni 15 Jahre lang als Geocacher unterwegs und zufällig ist dies eine Runde mit 15 Caches. Tja, Zufälle gibt es.
Und jetzt viel Spaß bei der Suche.