Der Frühling streicht über die Wiesen. Der Tau im grünen Gras glitzert in der im Osten aufgehenden Sonne. Die ersten Sonnenstrahlen wecken die Blumen, die gekitzelt ihre Hälse in die Wärme4strecken. In der Ferne scheint die Weide durch die Berge eingezäunt zu sein. Das Grün geht nahtlos ins Grau der Granitfelsen über. UnverRückbar stehen sie da mit vom Schnee8gepuderten Spitzen. Selbst die wenigen Schönwetterwolken schaffen es nicht an den Berggipfeln zu kratzen.
In der Mitte der ganzen Pracht steht eine kleine Hütte. Die Wände sind lediglich aus gesägten rohen Brettern. Das Ton der roten Schindeln des Daches ist leicht brüchig, und das Moos7erobert sich die fehleNden Stellen. Die verrostete Dachrinne ist stark geknickt. Das Wasser aus der Rinne tropft direkt in das bereits überlaufende Wasserfass. Die ersten Strahlen der Sonne finden ihren Weg in das innere der Hütte und tauchen das Stroh in ein leuchtendes Gold.
Aufgeweckt durch das Licht räckelt sich im Stroh das kleine Pony3Hotte. Schnell wach, springt es auf die Hufe und kann kaum erwarten was der neue Tag wieder für spannende Abenteuer bereit hält.

(Picture generated by AI Art Generator from Nightcafe)
Knarrend öffnet sich das grosse Tor als ein Windstoss über die Weide weht. Hotte5kennt das schon und9schert sich nicht drum. Mit einem großen Sprung durch das geöffnete Tor begrüßt sie den Tag.
Nanu, dachte Hotte, was ist denn das? Heute kein FuTter im Trog? Sowas gab's noch nie. Hatte der Bauer vergessen welches einzufüllen? Wurde es geklaut? Oder ist dem Bauer womöglich2etwas zugestossen?
Fragen über Fragen und das mit nüchtErem Magen. Das geht auch bei Hotte nicht. Na dann erstmal ein leckeres GÄNSEBLÜMCHEN als kleiner Snack damit der Magen nicht so knurrt.
Erstmal den schweren Trog untersuchen. Also:6Der steht im Norden der Hütte, kaum mehr als einem Meter von der Bretterwand. Komischerweise ist das weiße Email blitzblank sauber. Es sieht so aus als ob das Futter diesmal nicht seinen gewohnten Weg gefunden hatte.
Egal dachte sich Hotte. Es ist ja genug Weide da und die frischen Kräuter schmecken eh viel besser als das trockene Futter aus dem Trog. Dann fresse ich einfach ein paar leckere Blum3n auf dem Weg zum Bauernhof. So trottete Hotte fressend den Weg entlang. An der alten Steinbrücke machte sie einen kleinen Umweg um nicht über das8Wasser zu gehen, sondern mitten durch. Sie nahm die alte Fuhrt und der Weg führte sie geradewegs mitten durch das kühle Nass. Sie liebte diese Stelle und vi3le schöne Erinnerungen kamen in ihr hoch. Und etwas trinken konnte man auch gleich.
Im Wasser schwamm ein Frosch. Guten Morgen lieber Frosch, sagte H0tte. Guten Morgen Hotte, sagte der Frosch. Aber mehr war aus dem Reptil morgens auch nicht rauszulocken. Da sprang Hotte lieber weiter an den Rand der Weide wo der Weg in den Wald verschwand und das Gras noch glänzte vom Tau. Oh was für ein schöner Tau.
Scheu versteckte sich dort das feuerrote Eichhörnchen in seinem großen Baum. Als es erkannte das es Hotte war kam es schnell hervor, den Hotte ist sein bester Freund. Für die merkwürdigen Ereignisse hatte das Eichhörnchen auch keine Erklärung. Erklärte sich aber freiwillig mitzukommen und zu helfen. Es ist eben 1mmer gut wenn man einen Freund dabei hat. Das Eichhörnchen setzte sich auf Hottes Rücken und gemeinsam ging die Reise durch den hellen Wald. Nach einem kurzen Stück kamen die beiden auf eine freie Fläche zwischen Wiesen und Äckern.
Plötzlich hörten Sie merkwürdige Geräusche die sie zuerst nicht einordnen konnten. Vorsichtig näherten sie sich und stellten fest das dies das Schimpfen des Bauers war. Tatsächlich, da stand er neben se1nem rot glänzenden Stahlross und schmipfte und tobte. So wie es aussah hinderte ihn etwas am Weiterfahren. Deswegen kam er heute morgen nicht mit dem Futter an.
Als Hotte genau hinsah, merkte es das der Wagen zu wenig Luft im Reifen hatte. Der Wagen hat einen Platten, deswegen kann der Bauer nicht weiterfahren. Über irgendwas ist der Bauer wohl gefahren? Aber was?
Hottes Weisheit 1: Checker sind lecker und nötig !
Hottes Weisheit 2: Holzwege führen irgenwo hin aber selten zum Ziel.
Hottes Weisheit 3: Rechtschreibfehler kann man behalten, schmecken aber nicht.
Hottes Weisheit 4: Manchmal findet man leckeres Gras ausserhalb der grünen Wiese.
Hottes Weisheit 5: Man muss erst weit weg (>200km) galoppieren um wieder zurück in den Stall zukommen.
