Der Verein der Alexandrafreunde hat 2006 den Gedenkstein eingeweiht.
Alexandra, mit bürgerlichem Namen Doris Nefedov, geborene Treitz, wurde am 19. Mai 1942 in Heydekrug im Memelland geboren. Sie war bei ihrem Tod erst 27 Jahre alt.
Vor über 50 Jahren verunglückte Alexandra kurz vor Tellingstedt auf ihrem Weg in den Urlaub nach Sylt. Doch ihre Musik bleibt. Noch heute kennen viele Menschen den „Zigeunerjungen“, mit dem sie groß herauskam, oder „Mein Freund der Baum“.
Es ist der 31. Juli 1969, als die Sängerin über die Kreuzung auf der Landesstraße aus Albersdorf kommend über die Bundesstraße 203 rauscht. Trotz Schild stoppt sie nicht. Ein vorfahrtsberechtigter Lastwagen aus Richtung Rendsburg erfasst den elfenbeinfarbenen Mercedes Coupé 220 SE und schob ihn mehr als 20 Meter weiter in den Straßengraben. Ihr Fahrzeug wurde schwer beschädigt. Alexandra starb noch am Unfallort, ihre Mutter wenig später im Krankenhaus. Der auf der Rückbank schlafende Sohn wurde leicht verletzt. Alexandra wurde unter ihrem Künstlernamen auf dem Westfriedhof in München beigesetzt.
Die Unfallkreuzung in Tellingstedt existiert heute nicht mehr. Sie wurde baulich aufgehoben und die Landesstraße L149 wird seitdem etwa 100 Meter weiter westlich mittels einer Brücke über die B203 geführt.