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MH 18 – Neophyten im Wald reloaded Multi-Cache

Hidden : 7/2/2024
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Cache gehört zur einer Cachereihe (MH), die sich mit dem Messeler Hügelland und seinen Bewohnern beschäftigt. Es handelt sich um unterschiedliche Cachetypen, die ursprünglich über das komplette Projektgebiet verteilt waren. Damit wir die Caches besser warten und sie somit langfristig erhalten bleiben können, haben wir die "Jäger" im Oktober 2024 ins Waldgebiet zwischen Arheilgen und Messel verlegt, wo auch die meisten der MH-Dosen liegen.



Das Projekt:

Das Projektgebiet "Messeler Hügelland" umfasst das Waldgebiet rund um Messel, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Südhessen mit vielfältigen Lebensräumen und einer großen Artenvielfalt. Mit dem Ziel, die unterschiedlichen Lebensräume zu erhalten und zu vernetzen, haben sich verschiedene Partner zum Projekt "Messeler Hügelland" zusammengefunden. Die Projektgruppe "Messeler Hügelland" entwickelte 2010-2018 nachhaltige Naturschutzkonzepte und setzt diese auch selbst um. Dazu gehörten zum Beispiel die Anlage von Amphibienteichen oder Hirschkäferwiegen.

Die vom bioversum Jagdschloss Kranichstein entwickelten Geocaches stehen auch nach Ablauf des Projektes weiter zur Verfügung ebenso wie weitere Geocaches, die sich mit Themen rund um die Lebensräume Wald und Wiese und deren Bewohner beschäftigen.

 



 

Und jetzt zum Cache:

Viele Pflanzen, die heute in unseren Gärten, Parks und Wäldern wachsen, kommen nicht natürlicherweise in Deutschland vor. Menschen haben sie absichtlich oder aus Versehen aus allen Teilen der Welt hergebracht. Zwar vergrößern Pflanzen auch immer alleine ihr Verbreitungsgebiet, aber natürliche Grenzen wie Ozeane oder Gebirge können sie normalerweise nicht überwinden. Dabei hat ihnen der weltweite Verkehr und Handel geholfen, der sich mit der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 extrem verstärkt hat. Deshalb wurde dieses Jahr auch als „Stichtag“ für die neuen Pflanzen festgelegt: Alle Pflanzen, die nach 1492 in neue Gebiete gebracht wurden, bezeichnet man als Neophyten.

Viele Neophyten wurden absichtlich eingeführt als Zierpflanzen, Stadt- und Forstbäume oder als Bienenweide oder Äsungspflanze. Über Samen und Ausläufer oder aber über das Ablagern von Gartenabfällen, den Verkehr und das Verbringen von Erde konnten sie sich weiter verbreiten. Einige Neophyten sind auch unabsichtlich mit Waren, wie Wolle oder Getreide, zu uns gelangt und haben sich vor allem entlang von Verkehrswegen weiter ausgebreitet. Man sieht sie oft an Straßenrändern und Eisenbahntrassen.

Die meisten Neophyten fühlen sich in der neuen Umgebung auf Dauer nicht wohl oder können sich nicht von selbst fortpflanzen und weiter ausbreiten. Diese Arten verschwinden wieder. Andere Arten bleiben nur genau dort, wo sie auch gepflanzt wurden. Einige wenige Neophyten aber breiten sich stark aus und haben unerwünschte Auswirkungen. Sie sind oft konkurrenzstärker als heimische Arten und haben negative Folgen für die heimische Biodiversität. Diese sogenannten invasiven Neophyten haben ein großes Ausbreitungspotential, sind sehr konkurrenzfähig und richten im neu besiedelten Gebiet Schäden an.

Zu den Problemen, die von invasiven Neophyten verursacht werden, gehören:

Verdrängung einheimischer Arten
Staudenknöteriche, Riesen-Bärenklau und Drüsiges Springkraut bilden dichte Bestände an Flußufern und verdrängen dort die heimischen Hochstaudenfluren.
Ökonomische Schäden
Die Wasserpestarten können z.B. eine Teichbewirtschaftung behindern.
Auswirkungen auf die Gesundheit
Der Riesen-Bärenklau verursacht schwere Hautverbrennungen, die Beifußblättrige Ambrosie schwere Allergien.

Ein bewusster und reflektierter Umgang mit Neophyten und die Beobachtung der Ausbreitung hilft, Schäden der Biodiversität zu vermindern.


An den Listingkoordinaten findest Du eine Aufgabe, die Dich direkt zum Final führt. Die Aufgabe besteht aus zwei Teilen, einem Rohr und einer Klickbox, die du beide zum Ermitteln der Finalkoordinaten brauchst.

Nicht vergessen: Bonuszahl aufschreiben für "MH 20 – Noch ein Bonus im Wald".
Geht den Cache bitte nicht nachts an und gönnt den Waldbewohnern ihre Ruhe.


Fotos: Scarlett Umlauf, bioversum Jagdschloss Kranichstein

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Fgntr: tebßre yvrtraqre Onhzfgnzz zvg jrvßra Onhzcvymra; Svany: Jhemryorervpu rvare fgnggyvpura Rvpur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)