Achtung!
Dieser Cache ist L1ndi gewimed, bitte lasst ihr den Vortritt. Sie liebt Labcache und Tradis und hat auch schon die 10.000 erreicht.
In diesem Sinne gratulieren wir dir / euch zu euren Meilenstein.
Das Gänseblümchen (Bellis perennis)
Diese weit verbreitete Pflanzenart trägt eine Reihe von volkstümlichen Namen, die regional sehr unterschiedlich sein können. Typisch sind Angerbleamerl, Augenblümchen, Himmelsblume, Maiblume, Marienblümchen, Maßliebchen, Mondscheinblume, Morgenblume, Osterblume, Regenblume, Sommerröschen, Sonnenblümchen und Tausendschön. In der Schweiz auch: Gisegeisseli, Geissemeieli, Geisseblüemli, Geissenblümchen, Baldurs Auge, Frühblümchen, Mülerblüemli oder Margrittli. Die schweizerische Bezeichnung „Margrittli“ (Diminutiv von „Margerite“) kommt offenkundig daher, dass ein Gänseblümchen wie die verkleinerte Version einer Margerite aussieht. In England heißt das Gänseblümchen „Day’s Eye“, was „Auge des Tages“ bedeutet, oder einfach Daisy.
Gänseblümchenblüten werden volksheilkundlich als Heilmittel bei Hauterkrankungen, bei schmerzhafter oder ausbleibender Regelblutung, Kopfschmerzen, Schwindelanfällen und Schlaflosigkeit verwendet. Auch zur Hustenlösung wird das Gänseblümchen angewendet, was in erster Linie auf den Gehalt an Saponinen zurückzuführen ist. Eine Wirksamkeit in diesen Anwendungsgebieten ist nicht belegt. Als Teedroge sind die Blüten des Gänseblümchens (Flores Bellidis) gebräuchlich, für die homöopathische Verwendung wird aus der frischen Pflanze eine Urtinktur gewonnen.
Das Gänseblümchen ist die Heilpflanze des Jahres 2017.