
Bei dem Tagebaurestsee Grünewalder Linse handelt es sich um das ehemalige Restloch 78 des Tagebaus Grünewalde (1950 aufgeschlossen), in dem von 1954 bis 1962 Braunkohle abgebaut wurde. Der See ist Teil der Kleinen Restlochkette, die in der Umgebung von Grünewalde den Anwohnern Erholungsmöglichkeiten bietet und Kranichen als Brutplatz dient.
2000 wurde ein Graben von der Grünewalder Linse (RL 78) in den Seewaldsee (RL 116) angelegt, um die zunehmende Versauerung aufzuhalten. Der See wird von zahlreichen Wasservögeln für Durchzug und Überwinterung genutzt und gehört zu einem Zählgebiet der internationalen Wasservogelzählung.
Quelle: https://www.kuladig.de/Objektansicht/BKM-32002104