Skip to content

Biologiestunde #4 Traditional Cache

Hidden : 8/18/2024
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Wichtige Hinweise

Der Wald darf nicht mit dem Auto oder Motorrad befahren werden. Solltet ihr mit motorisierten Fahrzeugen zum Cache fahren, parkt bitte an der Straße. Der Cache ist ideal mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen. Achtet bitte auf die Pflanzen- und Tierwelt, sowie hinterlasst bitte keinen Müll. Der Cache ist für TB, Coins etc. eher weniger geeignet. Schreibt mich bitte an, sollte das Logbuch fast voll oder nass sein. Es wird dann umgehend ausgewechselt.

Zum Cache

Wir lieben die Natur und verbringen viel Zeit mit ausgiebigen Radtouren oder Spaziergängen in Wäldern, durch Wiesen und über Felder. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, euch die Wald- und Wiesenbewohner etwas vorzustellen, die wir auf diesen Touren immer wieder treffen. Mit diesem Cache stellen wir euch das Europäische Rehe vor. Vielleicht entdeckt ihr auch ein Reh.

Das Europäische Reh kommt in fast ganz Europa sowie in Teilen Kleinasiens vor und besiedelt Waldrandzonen und -lichtungen, unterwuchsreiche und baumarme Lebensräume wie Auen, Deltas und Riede sowie durch die industrielle Landwirtschaft genutzte Gebiete. Ausgewachsene Rehe haben eine Körperlänge von 93 bis 140 Zentimeter und erreichen eine Schulterhöhe zwischen 54 und 84 Zentimeter. Sie wiegen je nach Ernährungszustand zwischen 11 und 34 Kilogramm. Tendenziell steigt das Gewicht von Südwesten nach Nordosten, von tiefen in höhere Lagen und von wärmeren zu kälteren Klimata. Das männliche Reh nennt man Bock und das weibliche Reh Ricke. Oft wird fälschlicherweise das Reh (Art) als weibliches Geschlecht und der Hirsch (Familie) als männliches Geschlecht benannt. Nur Böcke tragen ein Geweih. Es besteht aus zwei runden bis ovalen Stangen, die bei Böcken in Mitteleuropa durchschnittlich eine Länge von 15 bis 20 Zentimeter erreichen. Im Normalfall weist jede Stange eines normal entwickelten, älteren Bockes drei Enden auf: Eine sogenannte Vordersprosse sowie das eigentliche Stangenende, auch Mittelsprosse genannt, und eine in der Höhe zwischen beiden liegende Hintersprosse. Erst nach dem Abschluss der körperlichen Entwicklung des Bocks kann die Geweihentwicklung ihren Höhepunkt erreichen. In der Regel erreichen Geweihmasse und -volumen ihr Maximum bei fünfjährigen Böcken. Das Geweih kann dann bis zu 600 Gramm wiegen. Die wichtigste biologische Funktion dieses Geweihes liegt im Ausfechten und Verteidigen der Rangordnung. Das Haarkleid ist im Sommer auf der Körperoberseite und den Außenseiten des Körpers glänzend, wobei die Färbung individuell von einem dunklen Braunrot bis zu einem Fahlgelb variieren kann. Die Innenseite der Läufe und der Unterbauch sind heller und gelblicher. Die Region um den After, der sogenannte Spiegel, hebt sich vom übrigen Fell ab und ist gewöhnlich von gelblich weißer Farbe. Der Übergang vom Sommer- zum Winterhaarkleid erfolgt im September und Oktober. Er verläuft zunächst unauffällig, weil die roten Sommerhaare das wachsende graue Winterhaar lange optisch überdecken. Der für einen Beobachter erkennbare Haarwechsel verläuft dagegen sehr schnell und ist bei gesunden Rehen innerhalb einer Woche abgeschlossen. Im Winter variiert die Farbe des Haarkleides zwischen Hell- und Dunkelgrau. Auch im Winterhaarkleid ist die Körperunterseite heller als die Körperoberseite. Der Wechsel vom Winter- ins Sommerkleid erfolgt in Mitteleuropa im Zeitraum von März bis April. Ein bellender Laut ist die auffälligste und am häufigsten zu vernehmende Lautäußerung des Rehs, er wird in der Fachliteratur als „Schrecklaut“ bezeichnet. Mit fiependen Lauten locken sich Kitz und Ricke dagegen gegenseitig. Auch während der Brunft ruft die Ricke fiepend nach dem Bock. Für den Bock ist dagegen beim Treiben der Ricke oder beim Vertreiben eines anderen Bockes häufig ein keuchendes, pfeifendes Schnauben zu vernehmen. Rehe sind Wiederkäuer, allerdings haben sie gemessen an ihrer Körpergröße einen verhältnismäßig kleinen Pansen mit geringem Füllungsgrad. Rehe werden als „Selektierer“ bezeichnet, da sie ausschließlich leicht verdauliche Nahrung bevorzugen. Beäst werden die Pflanzen vom Erdboden bis in eine Höhe von 120 Zentimeter. Bevorzugt fressen Rehe jedoch die Pflanzenteile, die etwa 75 Zentimeter über dem Boden stehen. Zu den Pflanzen, die Rehe besonders häufig fressen, gehören bspw. Heidelbeeren, Efeu, Hainbuche oder Gemeine Hasel. Die bedeutsamsten Fressfeinde vom Europäischen Reh sind Rotfuchs, Luchs und Wolf. Rehböcke werden durch Geruchswahrnehmung auf paarungsbereite Ricken aufmerksam und folgen gewöhnlich bis in die unmittelbare Nähe ihrer Spur. Eine Ricke reagiert auf einen sich nähernden Bock gewöhnlich mit einer Flucht von durchschnittlich 500 Metern, der Bock folgt ihr dabei bis zu mehreren Stunden. Erst wenn die Ricke empfangsbereit ist, bleibt sie bei einem solchen Treiben plötzlich abrupt stehen. Böcke verlieren in der Brunft auf Grund des heftigen Treibens der Ricke und der häufig langen Suche nach brunftigen Ricken erheblich an Körpergewicht. Generell verpaaren sie sich nur mit sehr wenigen Ricken, meist bleiben sie während der vier Tage, die die Brunft einer Ricke dauert, in ihrer Nähe. Bei Rehen kommt es im Gegensatz zu anderen Hirscharten zur Keimruhe. Das befruchtete Ei entwickelt sich erst ab Dezember und führt in Mitteleuropa zur Geburt der Jungtiere (Kitze) vorwiegend im Mai und Juni des folgenden Jahres (bestes Nahrungsangebot). Die Gesamttragezeit beträgt durchschnittlich 290 Tage oder 9,5 Monate.

Und nun viel Spaß beim Suchen!

PS: Solltet ihr bei der Suche einmal nicht erfolgreich sein, schreibt mich einfach an, bevor ihr ein DNF loggt.

Biologiestunde #1: GC99XMJ

Biologiestunde #2: GC9A4C9

Biologiestunde #3: GCA795Z

Biologiestunde #5: GCB7DAN

Biologiestunde #6: GCBAQDK

-----------

Important note

It is forbidden to enter the forest using a motorcycle or car. If you want to get to the cache by any of these kinds, please make sure to park them alongside the road. The cache is best to reach by bike or foot. The tracks nearby do not have to be entered. Please respect the plants and animals and do not leave any trash behind, so that everybody can rejoice in looking for the cache for a long period of time. The cache is not suitable for TBs, coins or any other similar items. Please contact me in case the logbook is almost completed or moist, I will replace it with a new one instantly.

About the cache

We love being outdoors and spend lots of time with extensive bike rides or walks through the woods and meadows. That’s why we decided to present to you some of the animals we encounter quite often during our tours. This cache is thus dedicated to the European roe, also called European deer. Maybe it is also possible to spot some deer.

The European roe deer occurs in almost all of Europe and in parts of Asia Minor. It inhabits the edge zone of forests and clearings, habitats with rich undergrowth and few trees such as floodplains, deltas and reeds as well as areas used by industrial agricultural. Fully-grown deer have a body length of 93 to 140 centimetre and reach a shoulder height of 54 to 84 centimetre. Depending on their nutritional status, they can weigh between 11 and 34 kilogrammes. The weight tends to increase from the southwest to the northeast, from low to high elevations and from warmer to colder climate zones. The male deer is called a buck and the female is called a doe. The deer (species) is often mistakenly named as the female gender and the deer (family) as the male gender. Only bucks do have antlers. It consists of two round to oval rods which can reach an average length of 15 to 20 centimetres. Normally, each pole of a normally developed, older buck has three ends. It is only after the physical completion of the buck, that the development of the antler reaches its peak. As a rule, the mass and volume of the antler reach their max when a buck is about five years old. The antler can then weigh up to 600 grammes. The most important biological function of the antler is fighting enemies and defending the hierarchy. The coat is shiny on the upper side of the body, whereupon the colouring can vary individually from a dark brown-red to a pale yellowish. The transition from summer to winter coat takes place from September to October. The red summer hair covers the growing grey winter hair for a long time, so that the transition is not actually visible. In winter, the colour varies as well: so, the coat varies from a dark to a lighter grey. The change from winter to summer coat then takes place in the time from March to April. A somehow barking sound is the most conspicuous and most frequently heard vocalisation of the deer, which is being referred to in specialist literature as a “startle sound”. On the other hand, fawn and doe lure each other using squeaking noises. Similarly, the doe squeaks for the buck during the rut. In contrast, the buck uses a panting, whistling snort while chasing the doe or driving away another buck. During the rut, the bucks are alerted to mate-ready does by their scent which they follow until they are in striking distance to the doe. The doe then generally reacts to an approaching buck by fleeing an average of 500 metres, with the buck following it for up to several hours. Only when the doe is ready to receive, it suddenly stops abruptly, thus signalling the buck to come closer. Moreover, the buck loses a considerable amount of body weight during the rut, which is due to the vigorous chasing of the doe or a long search for a doe which is ready to mate. However, a buck only mates with very few does, mostly they are just staying close to them during the doe’s rut (about 4 days). Once the egg is fertilized, it does not develop until December, thus leading to the birth of young fawns mainly in May and June of the following year, hence guaranteeing the best supply of food for the young. The total period of gestation thus takes about 9,5 months. Roe deer are ruminants, but, compared to their size, they do have a relatively small rumen with a low level of filling. In general, deer are referred to as “selectors” as they only prefer easily digestible food. This may be found in plants which grow on the ground or reach up to a height of about 120 centimetres. However, deer prefer the parts of the plants which can be found about 75 centimetres above the ground. In general, deer prefer blueberries, ivy, hornbeam or the common hazel.

And now: enjoy the quest!

PS: In case you do not find the cache instantly, feel free to contact me first before logging DNF.

Biologiestunde #1: GC99XMJ

Biologiestunde #2: GC9A4C9

Biologiestunde #3: GCA795Z

Biologiestunde #5: GCB7DAN

Biologiestunde #6: GCBAQDK

Additional Hints (Decrypt)

mhtrfätgre Onhzfgnzz na Onhzjhemry iba hztrxvccgrz Onhz (qnibe yvrtraq)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)