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Die Brugga ist ein gut 18 Kilometer langer linker Nebenfluss der Dreisam im Südschwarzwald östlich von Freiburg im Breisgau. Die Brugga läuft in einem der tiefsten Täler im deutschen Mittelgebirge und wird hydrologisch intensiv erforscht.
Der Fluss tritt 1252 erstmals schriftlich in Erscheinung. Der Name leitet sich entweder von ahd. brugga für 'Brücke' ab oder vom gallischen Wort *broga für 'Bezirk, Gegend, Grenze'. Den Namen Brugga führt der Bach ab dem Zusammenfluss des St. Wilhelmer Talbaches mit dem kleineren Buselbach.
Der St. Wilhelmer Talbach durchfließt ein gestreckt nach Nordwesten verlaufendes, steilhängiges Trogtal, das fast genau auf der Verbindungslinie der Gipfel von Schauinsland (1284 m) und Feldberg (1493 m) liegt. Der Bach entspringt in 1305 Metern Höhe einer karartigen Hochmulde westlich des Feldberges und stürzt, nachdem ihn der alpine Pfad gequert hat, über 200 Meter steil hinab in den Talschluss Napf des St. Wilhelmer Tales. Der Wald der Steilhänge ist als Bannwald geschützt.
Nach der Einmündung des aus einem Hängetal von links herabkommenden Wittenbaches erlaubt der durch Gletscher der letzten Eiszeiten verbreiterte Talboden eine viehwirtschaftliche Nutzung; hier beginnt deshalb der obere besiedelte Abschnitt des Tales. Bei der Einmündung des nächsten, wiederum von links kommenden Baches aus dem gestuften Hängetal Katzensteig ist das Relief besonders reich an verschiedenen glazialen Formen. Hier liegt auch die Ortsmitte St. Wilhelms mit Resten des ehemaligen gleichnamigen Klosters. Nach einem Lauf von 7 Kilometern Länge fließt der Bach mit dem Buselbach zusammen, dessen Wasserführung er mit einem Abfluss von im Mittel 0,66 m³/s um die Hälfte übertrifft.
In rund 1130 Metern Höhe entspringt der Buselbach einer Hangmulde im Nordwesten des Haldenköpfles (1265 m), das der höchste Punkt einer Hochfläche südlich des Schauinslands ist. Wie einige seiner linken Nebenbäche aus diesem Hochplateau hat auch der Buselbach zunächst nur mäßiges Gefälle und fließt durch eine Folge von Hangmulden, die weithin von Fichtenwäldern bestanden sind.
Auf fast der gesamten Länge folgt ihm die Notschreistraße (L126) nach Nordosten. Ihre vier Doppelkehren zeigen jeweils eine der durch Gletschererosion entstandenen Talstufen an, über die der Buselbach in kleinen Schluchten und Wasserfällen herabstürzt. Der größte Wasserfall liegt an der zweiten Stufe zwischen dem Kessel Rossboden und dem Talboden am Schmelzplatz; seine zwei Hauptfälle liegen im Halbdunkel einer kurzen Klamm. Über zwei weitere kleinere Wasserfälle erreicht der Bach den Talkessel mit dem Steinwasen-Park, um dann nochmals steil auf das Niveau des tiefer liegenden St. Wilhelmer Tales hinabzustürzen.
Nach rund 4,3 Kilometern Länge fließt der Buselbach mit dem St. Wilhelmer Talbach zusammen. Er führt der hierbei entstehenden Brugga im Mittel rund 0,43 m³/s Wasser zu.