Die Ochsenweghörner von Lürschau

Als 1998 der erste „Hörnerplatz“ an der historischen Wegetrasse in der Gemeinde Kropp
entstand, ahnte niemand, dass mit der Skulptur der gekreuzten Hörner das neue
Wahrzeichen des Ochsenweges entstanden war.
Seitdem sind an vielen Stellen die gekreuzten Hörner aufgestellt worden.
Zuletzt nun auch in Lürschau und das vor noch gar nicht allzulanger Zeit.
Die Hörnerskulptur in Lürschau (dän. Lyrskov) liegt unmittelbar an der alten "Ochsenweg"-Trasse, die hier einst über ausgedehnte, vom 11.-18.Jh. mehrfach beschriebene Heidegebiete (,Lürschauer Heide") führte. In Passlage zwischen Arenholzer See und weitgehend trockengelegtem Reethsee konnte sie teils als dünengesäumte Sandpiste die Zeiten überdauern.
Der Chronist Adam von Bremen erwähnt Ende des 11.Jh. den Ort in Verbindung mit der Schlacht auf der ,Lürschauer Heide":in nordischen Quellen des 13. Jh. Hlyrskogheithi" genannt. Hier fand 1043 der Kampf norwegisch-dänischer Wikinger mit einer slawischen Armee auf Heerfahrt statt. König "Magnus der Gute" (1024 - 1047) soll die Eindringlinge vernichtend geschlagen haben.
Die erhaltene Trasse wird in der Special Charte der Gegend um Schleswig" (Neynaber/Hemsen 1761) im Verlauf des Weges "von Rendsburg nach Flensburg" kartiert. Seine Route führte am östlichen Ortsrand entlang. Wenn gleich Lürschau heute um ein Vielfaches gewachsen ist, blieb der historische Verlauf weitgehend erhalten.
Das bewahrte Wegestück nördlich der Hörnerskulptur stellt heute in seinem ursprünglich gebliebenen Landschaftsbild ein einzigartiges kulturhistorisches Kleinod dar!
Guckt euch die Infos vor Ort genauer an und beantwortet dann die Frage im Checker, um die Koordinaten des Verstecks zu bekommen.