Der Cache soll an einen Ort der Geschichte in der Stadt Langenzenn erinnern. Nämlich aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.
Es war nicht einfach, Informationen dazu zu finden, aber die raren Infos habe ich hier zusammengetragen.
Ab 1943 betrieb die Gestapo Nürnberg in Langenzenn ein Strafarbeitslager für Ausländer. Die Gefangenen aus Polen, Russland und Westeuropa wurden hauptsächlich in der Ziegelfertigung, aber auch in anderen Langenzenner Betrieben eingesetzt. Dort mussten sie unter schweren Misshandlungen anstrengende körperliche Tätigkeiten verrichten. Die Anzahl der Internierten ist nicht bekannt; mindestens 100 Menschen fanden den Tod. Ein Teil davon fand hier seine letzte Ruhestätte.
Das Lager selbst befand sich in der heutigen Veit-Stoß-Straße. Dort findet man auch einen Gedenkstein.
Je mehr Zeitzeugen nicht mehr da sind, so scheint die Gedenkstätte in Vergessenheit zu geraten. Selbst in den aktuellen Stadtplänen wird dieser Friedhof nicht mehr erwähnt. Laut Amtsblatt finden aber ein paar mal im Jahr Gedenkveranstaltungen hier statt.
Das Gelände muss für den Cache nicht betreten werden (steht aber dennoch der Öffentlichkeit frei).