An den angegebenen Koordinaten findet ihr einen Ersatzlebensraum für Mauereidechsen.
Die Mauereidechse besiedelt gerne offene, wärmebegünstigte Lebensräume wie Stein- und Felshänge, Schotterbetten von Gleisanlagen, aber auch insbesondere Weinberge, die geprägt sind durch ein kleinräumiges Mosaik an Sonnen-, Versteck- und Eiablageplätzen, Nahrungsgründen sowie Winterquartieren. Durch Flächenverlust, Verlust an kleinräumig gegliederten Lebensräumen und Nutzungssteigerung im Weinbau ist sie besonders gefährdet.
Durch diesen besonderen Schutz müssen Mauereidechsen bei Bauvorhaben umgesiedelt werden, so kommt es zu den Ersatzhabitaten wie ihr hier eines vor euch seht. Hier hat sie einen neuen Platz gefunden um sich zu verstecken - vor Hitze und Kälte, und im Sommer kann man sie beim Sonnenbad beobachten.
Ihr sucht hier aber nach etwas, das sich vor der Mauereidechse in Sicherheit gebracht hat, da sie auf dem Speiseplan der kleinen Eidechsen steht. Auch das Gejagte ist nach Bundesartenschutzverordnung und FFH-Richtlinie geschützt, der Jäger nach Anhang IV, das gejagte Tierchen nach Anhang V.
Ihr müsst zu keiner Zeit den Weg am Schutzgebiet der Eidechsen verlassen oder gar auf den aufgetürmten Steinen herumklettern.
Bitte einen eigenen Stift mitbringen! Eine Pinzette könnte auch hilfreich sein.
Von hier aus könnt ihr eine Wanderung starten zum „Monte Scherbelino“ (Birkenkopf), die nächstgelegene Bushaltestelle ist der Westbahnhof, samstags kann es hier ganz schön muggelig werden durch die nah gelegene SB-Waschanlage.