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Höhlentour #3: Heidentempel Traditional Cache

Hidden : 9/21/2024
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Allgemeines

Der Heidentempel ist mit einer Ganglänge von ca. 230m die zweitlängste Höhle im Zigöllerkogel (Nr. 1 ist die verschlossene Fleischhackerhöhle). Sein Portal liegt am Ende einer Rinne auf etwa 550m Seehöhe. Vor allem ist er aber wohl die spektakulärste Höhle im Gebiet, deren Besuch sich auf jeden Fall lohnt. Die Höhle wurde offenbar bereits in prähistorischer Zeit von Menschen genutzt, die meisten archäologischen Funde stammen aber aus der Römerzeit. Die namensgebende Nutzung als Kultort ist engegen der landläufigen Meinung aber nicht eindeutig belegt.
Da diese Location nun über ein Jahr cachefrei war (R.I.P. AMS III), sahen wir uns gezwungen, etwas dagegen zu unternehmen.

Für diesen Cache benötigt ihr:

  1. Eine Taschenlampe (idealerweise eine Stirnlampe)
  2. Festes Schuhwerk
  3. Trittsicherheit/Schwindelfreiheit

Wanderstöcke können ebenfalls von Vorteil sein. Wir empfehlen außerdem ein genaues Durchlesen der Beschreibung. Die Koordinaten sind vor allem in unmittelbarer Nähe der Höhle oft nur auf ~20m genau.

 

Zustieg

Es gibt mehrere Möglichkeiten, zur Höhle zu gelangen. Zwar gibt es keinen offiziellen Weg zur Höhle, aber es sind von unten hinauf fast durchgehend deutliche Steigspuren vorhanden. Manche dieser Spuren können euch aber in die Irre führen. Der auf der OpenStreetMap sichtbare Steig ist ein guter Anhaltspunkt, aber zurzeit teilweise von umgestürzten Bäumen blockiert. Das Gelände ist hier sehr steil und vor allem im oberen Bereich felsig, auch mit rutschigem Laub ist zu rechnen, wir empfehlen den Zustieg daher nur bei trockenen Verhältnissen.


Ein Zugang von oben (z.B. von der Großmannhöhle aus, die man im Zuge unseres Höhlentour-Multis besucht) ist grundsätzlich möglich, ist aber komplett weglos. Von unten ists etwas leichter. Parkt bei den Parkkoordinaten und geht den Mitschweg entlang bis zum Bankerl (WP). Folgt dem Steig bergauf, dann quert rechts unter einer Felswand bis zum WP "Hier hinauf", wo ihr links von den zwei Buchen über Laub und Wurzeln steil bergauf steigt. Danach gehts etwas weniger steil weiter bergauf, immer den Steigspuren nach - im Zweifelsfall links halten. Die zahlreichen umgefallenen Bäume lasst ihr rechts liegen. Wenn ihr ca. auf gleicher Höhe wie das Höhlenportal seid, führt beim WP "Beginn der Querung" ein deutlich sichtbarer Steig den Hang entlang unterhalb von Felswänden direkt zum Höhlenportal.

Bei der Höhle angekommen geht im Höhlenportal links ein Gang hinauf. Am Anfang muss man hier eine Art Stufe hinaufsteigen, dieser Bereich ist oft feucht und daher rutschig, also gut festhalten! Folgt dem Hauptgang bergauf, ihr werdet an zwei Ausgängen vorbeikommen, dann kommt eine Engstelle mit einer in Stein geschlagenen Stufe. Nach der Engstelle folgt unmittelbar der dritte Ausgang, dort geht ihr hinaus und gelangt auf eine Art Plateau. Von dort zweigt ein schmaler und luftiger Steig (Absturzgefahr!) nach rechts ab, der euch direkt zum Cache führt. Waghalsige können sich am relativ neuen Drahtsteil festhalten und dem weiteren Verlauf des Steiges folgen. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg, allerdings könnt ihr etwas abkürzen und vom WP "Hier hinauf" durchs Gebüsch zum WP "Zustieg Kurve" absteigen.

Wenn ihr die Gegend noch etwas weiter erkunden wollt, quert ihr unterhalb vom Höhlenportal nach Norden und folgt dem Steig bis zum Felsentor mit der Nummer 28 (WP), geht dort durch und genießt die Aussicht ins Tal. Eine weitere Erkundung der Höhle ist ebenfalls empfehlenswert, z.B. gibt es einen Nebengang der schöne Sinterformationen aufweist. Er zweigt kurz nach dem zweiten Ausgang rechts ab. Der Hauptgang ist nach dem dritten Ausgang noch etwa 40m weit begehbar.

Alternative Aufstiegsmöglichkeiten

  1. Direkt aus der Kurve vorm Spielplatz, das Gestrüpp ist im Aufstieg unserer Meinung nach aber unangenehmer.
  2. Direttissima durch die steile Rinne. Die Rinne, die direkt ins Höhlenportal mündet, geht fast bis zum Talboden und ist von unten erkennbar. Dieser Aufstieg hat den Vorteil, dass man sich hier nirgends vergehen kann, man muss nur in der Rinne bleiben und geradeaus bergauf steigen. Der Nachteil ist, dass es viele rutschige Passagen gibt, und wenig Möglichkeiten zum festhalten. Wir empfehlen diese Variante daher nicht.

Trivia

Der Bereich beim obersten Ausgang war einst überdacht. Hier befand sich auch ein Relief mit zwei Köpfen, dass in den 70er Jahren entfernt wurde. Ein Relief von einem Gesicht ist noch teilweise erhalten (siehe Fotos), es befindet sich auf der Felswand links vom Ausgang.

Weitere Informationen zur Höhle gibt es hier und hier.
 

Der Vollständigkeit halber weisen wir darauf hin, dass jeder für sein Handeln selbst verantwortlich ist und wir keine Haftung für eventuelle Unfälle übernehmen. Passt auf euch auf und geht keine unnötigen Risiken ein.

Dieser Cache geht zum Schutz der Fledermäuse von Anfang November bis Mitte April in die Winterpause.

Additional Hints (Decrypt)

Ubuyenhz nz Nasnat qre Frvyirefvpurehat (fvrur Fcbvyre)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)