Skip to content

Skulpturen am Bahnhof Oberaichen Multi-Cache

Hidden : 9/25/2024
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Im Herbst 1990 finanzierte und veranstaltete die Stadt Leinfelden-Echterdingen ihr zweites Bildhauersymposium. Als gemeinsamer Werkplatz bzw. „Freiluft-Atelier“ diente den Symposium-Teilnehmern der Grünzonenbereich des neuen S-Bahnhofs Leinfelden-Oberaichen. Die sechsköpfige Bildhauergruppe, die sich hier zwischen dem 23. September und dem 7. Oktober von unzähligen S-Bahn-Fahrgästen bei ihrer bildhauerischen Arbeit beobachten ließ, setzte sich zusammen aus Walter Bausenhart, Franziska Maria Beck, Johannes Dröge, Jens Hogh-Binder, Alois Landmann und Beate Leinmüller. Während dieser Bildhauertage fanden zudem vier Künstlerstammtische sowie diverse kunstpädagogische Kinderprojekte statt, die ebenfalls dazu beitrugen, dass die Zielsetzung des Kulturamtes, „ein Kulturangebot mitten ins Tagesgeschehen zu stellen“ (Rudolf Melters) erfolgreich umgesetzt werden konnte. Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung am 7. Oktober erfolgte die Übergabe der Bildwerke an die Stadt und machte damit den Grünstreifen am Oberaicher S-Bahnhof zu einem kleinen Skulpturenpark unter freiem Himmel. Die in diesem Entstehungskontext geschaffenen Holz- und Steinskulpturen sind allesamt der Abstraktion des Gegenständlichen verschrieben. Mit einer Ausnahme verblieben die Skulpturen bis heute an ihrem originären Aufstellungsort – das Bildwerk von Hogh-Binder translozierte man 2005 auf den Leinfelder Waldfriedhof – und werden in der 2021 von der Bürgerstiftung herausgegebenen Neuauflage des städtischen Skulpturenführers „Unter freiem Himmel – Skulpturen in Leinfelden-Echterdingen“ (Konzeption und Texte von Cornelia Buder) ausführlich beschrieben und abgebildet.
©https://www.leinfelden-echterdingen.de/Startseite/Stadt/Historischer+Pfad+Oberaichen.html

 

AUFGABE:

Für diesen Multi müsst ihr zu jeder der fünf Skulpturen am S-Bahnhof Oberaichen gehen (Koordinaten in den Wegpunkten angegeben) und dort jeweils die etwa kniehohen Infostelen finden. Auf Ihnen findet man das Entstehungsjahr der Skulptur, den Namen des Bildhauers & der Skulptur und einen QR-Code, über den man detailliertere Informationen über die Skulpturen erhält.

Sucht in einem Umkreis von maximal 5m um diese Infostelen eines der Bilder auf der Fotocollage. Ordnet die dem Bild zugehörige Zahl der Variable der jeweiligen Skulptur zu. Vorsicht, zwei der Bilder wurden nicht am S-Bahnhof aufgenommen!

Das Final findet ihr dann bei:

N48° 42. (C-B) (D) (A-D)

E009° 07. (B) (E-B-D) (A)

Erläuterungen der Künstler zu ihren Kunstwerken (nach dem Buch „Unter freiem Himmel – Skulpturen in Leinfelden-Echterdingen“):

Stock und Stein (Alois Landmann):
„Die Skulptur ist eine Anspielung auf Stock und Stein, wie er als Stütze zum Gehen und Stehen seit frühester Zeit benutzt wird. Er ist Sinnbild für Wandern, Nomadentum einerseits, für Starrheit, Steifheit (stocksteif) einerseits. Bewegung und Ruhe also, wie dies auch in der Form erkennbar ist: Dynamik in der Krümmung; Ruhe, Kontinuität in der Geraden. Bewegung und Ruhe, das ist auch das Geschehen an der S-Bahnstation – ein Ort, an dem das moderne Nomadentum einen starken Ausdruck findet.“

 

Taube (Johannes Dröge):
„Die Skulptur stellt eine stark reduzierte Taube dar. In der Taube sieht der Künstler das verbindende, die Kommunktion zischen Menschen, die Möglichkeit eine Nachricht zu senden, die für einen anderen lebensnotwendig sein kann. Die Arbeit wurde als bewegliches Objekt auf eine Säule gestellt. Das bedeutet einmal, beweglich zu sein, sich nach allen Seiten zu öffnen. Zum anderen: Der erhöhte Stand, das Tier hat von der Erde abgehoben, ist frei und nur für den Menschen zu erreichen, wenn er die Hand ausstreckt.“

 

Huhn auf Messer (Beate Leinmüller):
„Im Kopf das goldene Wohlstands-Ei, in der Hand das gewaschene Geld, gespickt mit blechernem Glück, so hasten sie blind in ihre Nester: Die Flügel gestutzt, die Augen getrübt, die Schnäbel abgewetzt, gleichen wir uns. Abgehetzt, gefangen in blitzenden Chromarganräumen, künstlich belüftet, betäubt von Hormonen und Muntermacher. Angst vor dem freien Flug! Bedrohung durch das Messer der Abrechnung bindet an geordnete Quadratmeter.“

 

Dialog (Walter Bausenhart):
„In der Skulptur spiegelt sich meine individuelle Anschauung von meinem Erleben und Empfinden in der Auseinandersetzung Mensch und Natur wider. Die beiden Douglas-Stämme, die sich gegenüber stehen, symbolisieren im Innenraum der Stämme schemenhaft zwei menschliche Figuren, die umgeben sind von einem Schutzraum. Die Stämme in ihrer klaren ruhigen Form setzen einen Kontrast zu unserer so häufig hektischen Lebensform.“

 

Ohne Titel (Evolution) (Franziska Maria Beck):
„Bei der Ausarbeitung … legte ich ganz besonderen Wert darauf, das dynamische Moment einer Evolution, einer Entstehung und Wandlung, die den Inhalt der Aussage dieser Arbeit darstellt, hervorzuheben. Wandlung und Evolution sind Grundbegriffe einer Weiterentwicklung, die nur dann möglich ist, wenn man unnötigen Ballast abwirft, aus ihm aufsteigt, zielgerichtet und orientiert auf das wesentliche, nämlich auf den Menschen als einem Teil der Umwelt konzentriert, und somit ein Weiterexistieren mit Fortschritt garantiert.“

 

Additional Hints ()

Xbagebyyfhzzr nyyre 15 Fgryyra qre Svanyxbbeqvangra: (Akk°kk.kkk Rlll°ll.lll): 60

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

Advertising with Us