Willkommen zur 🎄WC 🎄 2024 🎄!
In diesem Jahr haben sich verschiedene Owner aus der Region zusammengetan, um euch die Vorweihnachtszeit auf ganz besondere Weise zu versüßen. Hinter dem Kürzel "WC" verbirgt sich die "Weihnachtscacherei", eine abwechslungsreiche Mischung, bei der ihr jeden Tag im Dezember einen neuen Cache entdecken könnt. Lasst euch überraschen und genießt die Vielfalt, die diese Serie zu bieten hat. Schnappt euch eure Familie oder Freunde und macht euch auf den Weg, um die kleinen Schätze zu finden. Wir wünschen euch viel Spaß und eine frohe Adventszeit!
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Das siebte Rentier
Hoch oben am Nordpol lebte der Weihnachtsmann mit seinen Weihnachtswichteln und sieben Rentieren. Jedes Jahr vor Weihnachten wurde es hektisch: der Weihnachtsmann musste Milliarden Wunschzettel lesen und die Weihnachtswichtel mussten Abermilliarden Geschenke einpacken und auf den Weihnachtsschlitten laden. Nur für die Rentiere war die Zeit ruhig, sie lagen in der Polarsonne, schlürften Kakao, schnitzten Eisfiguren, spielten Eishockey und schlugen sich die Bäuche mit Lebkuchen voll.
So ruhig hätten sie gerne auch die Weihnachtstage verbracht, aber leider gab es da einen Schlitten zu ziehen! Sechs Rentiere brauchte es dafür, doch diese wollten lieber weiter Plätzchen essen. Weil es immer Streit gab wer den Schlitten ziehen muss und welches Rentier als einziges zu Hause am Nordpol bleiben darf hatte der Weihnachtsmann eingeführt, dass die Rentiere Streichhölzer ziehen müssen. So auch in diesem Jahr - und natürlich fingen danach sofort die Diskussionen an. Der Weihnachtsmann wollte davon jedoch nichts hören, spannte die sechs ausgelosten Rentiere vor den Schlitten und schon ging es los, schließlich sollte ja jeder Mensch auf der Welt pünktlich sein Weihnachtsgeschenk erhalten!
Das siebte Rentier jedoch stand am Nordpol und sah traurig dem Schlitten hinterher der hoch in den Himmel entschwand. Viel lieber hätte es den Menschen eine Freude gemacht als mit den Weihnachtswichteln vorm Kamin zu sitzen, aber der Weihnachtsmann hatte ihm einfach nicht zugehört. Und so war das siebte Rentier auch das einzige Wesen das sah, wie ein Geschenk vom Schlitten herab fiel und auf die Erde purzelte.
"Oh nein!", dachte es. "Da wird aber jemand sehr traurig sein wenn kein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegt!" Das siebte Rentier fragte die Weihnachtswichtel um Hilfe, die wollten aber nach der stressigen Zeit ihre Ruhe haben und blieben auf dem Sofa sitzen. Da fiel dem siebten Rentier ein, dass im Schuppen noch der alte Weihnachtsschlitten stand! Es holte den Schlitten hervor, schüttelte ein bisschen magischen Weihnachtsglitzerstaub darüber (von alleine können auch die Rentiere des Weihnachtsmanns nicht fliegen), spannte sich das Geschirr um und schon ging die Reise los.
Nach einem kurzen Flug landete das siebte Rentier mit seinem Schlitten auf einem Waldparkplatz. Irgendwo hier musste das Geschenk gelandet sein. Das siebte Rentier orientierte sich kurz auf der Übersichtstafel und zählte dabei die Anzahl der Lehrpfadstationen (A = rote Punkte auf der Karte).
Dann beschloss es den blauen Weg nach Südosten zu nehmen. Eingerahmt von Bäumen folgte das siebte Rentier dem Palmbach bachaufwärts, bis es an eine Wegkreuzung kam. Hier sah es kein Geschenk, aber:
(1) einen Picknicktisch und einen Wegweiser mit rotem Zeichen (B = 1)
(2) einen Hochsitz und einen Zigarettenautomaten (B = 2)
(3) eine Bank und einen Fisch (B = 3)
(4) Holzschnitzkunst und einen Funkmast (B = 4)
Das siebte Rentier wandte sich nach links und folgte dem Weg bergauf durch den Wald. Schließlich erreichte es erneut eine Wegkreuzung und sah sich nach dem verlorenen Geschenk um. Das Geschenk sah es nicht, aber es fand (C = addiert die Zahlen aller Dinge, die zutreffen; D = addiert die Zahlen aller Dinge, die nicht zutreffen):
einen Fahrradständer (42)
ein Baumtelefon (56)
eine Bank (21)
einen Totholzhaufen (5)
ein blaues Reh (133)
einen Steinhaufen (54)
einen Tisch (19)
ein nachtaktives Tier (65)
ein Gebäude (24)
eine gelbe Libelle (218)
Nach einem kurzen Plausch mit einigen Spinnen, Insekten, Reptilien und Amphibien wandte es sich nach links und lief in Begleitung einer Eule den Weg entlang. Schließlich machte der Weg eine Kurve nach links. Aber bevor das siebte Rentier weiter ging machte es noch Bekanntschaft mit einer Eiche. Diese begann ihm seine Lebensgeschichte zu erzählen. Geduldig hörte das siebte Rentier bis zur Weltwirschaftskrise zu, dann verabschiedete es sich aber denn es musste ja immer noch das verlorene Geschenk finden. Wie viele Ereignisse im Leben der Eiche verpasste das siebte Rentier durch seinen Aufbruch (E)?
Gemeinsam mit der Eule folgte das siebte Rentier weiter dem Weg. Rechts vom Weg befand sich nun eine Wiese, links der Wald. Das Rentier lief immer weiter, an einer Insektenwand vorbei bis zu einer Bank. Auf diese setzte es sich und überlegte verzweifelt, wie es denn nun das verlorene Geschenk finden könnte.
"Überleg einmal, was du unterwegs alles gesehen hast", sagte die Eule.
"Und dann?", fragte das siebte Rentier.
"Dann zeige ich dir, wo du das verlorene Geschenk findest."
Während das siebte Rentier nachdachte kratzte die Eule mit ihrem Fuß Zeichen in den Waldboden. Das siebte Rentier rechnete kurz und dann sprang es auch schon auf und eilte los. Und tatsächlich fand es dort das verlorene Geschenk.
N 50° (A-1).C-E E 008° (E+B).D-C-221
Was euch erwartet:
Länge: Etwa 3 km Wegstrecke
Wegbeschaffenheit: Waldwege (teilweise geschottert)
Bitte geht den Cache nicht in der Dämmerung oder im Dunkeln an!
Dies ist eine Letterbox. Der Stempel ist kein Tauschgegenstand, sondern muss im Cache bleiben. Ich freue mich, wenn ihr euren eigenen Stempelabdruck im Logbuch hinterlasst. Dies ist jedoch keine Logbedingung.