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#AllesGuteRoute – Krupp und die Villa Hügel Multi-Cache

Hidden : 10/2/2024
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Hallo und Glückauf,

willkommen in Essen, einer Stadt, in der man an einem Namen nicht vorbeikommt – Krupp.
Die Krupps sind schon bevor sie in die Stahlindustrie einsteigen, eine gut betuchte Kaufmannsfamilie. Helene Amalie Krupp übernimmt 1798 die Gutehoffnungshütte in Sterkrade und überträgt sie zeitweise an ihren Enkel Friedrich. Die Eisenhütte müssen sie zwar wieder aufgeben, aber Friedrich Krupp will weiter machen. Auf einer Mühle in Essen beginnt er mit Experimenten, um Gussstahl herzustellen. Diese Stahlsorte gibt es bisher nur in Großbritannien. Der Prozess der Herstellung wird geheim gehalten. Krupps Experimente dauern und verschlingen viel Geld. So ist Friedrich Krupps Sohn Alfred fast mittellos, als er mit nur 14 Jahren die Werkstatt seines verstorbenen Vaters übernimmt. Er führt die Arbeit fort und unter seiner Leitung wird die Gussstahlfabrik Fried. Krupp schließlich ein erfolgreiches Unternehmen. Die Anlagen wachsen westlichen der Essener Innenstadt zu einer der größten geschlossenen Werke Europas. Nach dem Zweiten Weltkrieg werden viele der zerstörten Werksanlagen nicht weiter genutzt. Erst mit dem Bau des Krupp-Gürtels werden diese Bereiche wieder bebaut. Der Kern ist die neue Konzernzentrale von ThyssenKrupp.
Aber Krupp prägt auch andere Bereiche von Essen. Mach dich mit uns auf eine Spurensuche. Unsere wird rund 7,5 km lang sein. Auf geht’s.

 

Station 1: Halbachhammer
N 51° 25.726′
E 006° 58.214′

Unsere Tour beginnt an einem spätmittelalterlichen Denkmal. Der Halbachhammer ist ein Frisch- und Schmiedehammer. Beim Frischen wird Eisen in einer Esse erhitzt, damit Kohlenstoff verbrennt und das Eisen so schmiedbar wird. Danach wird der Rohstahl in einem wassergetriebenen Hammer ausgehämmert, um Schlacke und Verunreinigungen zu entfernen.
Der Hammer steht ursprünglich im Siegerland. Dort wird er 1914 für eine Ausstellung in Düsseldorf abgebaut. Wegen des Ersten Weltkriegs findet die Ausstellung nicht statt und Gustav Krupp von Bohlen und Halbach erwirbt den Hammer. Er ist der Ehemann von Bertha Krupp, der Tochter von Friedrich Alfred Krupp. Gustav Krupp lässt das Hammerwerk 1935/36 hier in der Nähe der Margarethenhöhe wieder aufbauen und stiftet ihn der Stadt Essen. Heute ist der Hammer eine Außenstelle des Ruhr Museums.

Um den ersten Hinweis zu erhalten, finde heraus, um welches Jahr der Halbachhammer das erste Mal in der Geschichte auftaucht. Die ersten beiden Ziffern der Jahreszahl sind A.

 

Station 2: Margarethenhöhe
N 51° 25.964′
E 006° 58.734′

Die Margarethenhöhe ist vielleicht die bekannteste Werkssiedlung des Ruhrgebiets. Sie hat ihren Namen von Margarethe Krupp der Frau von Friedrich Alfred und Schwiegertochter von Alfred Krupp. Nach dem Tod ihres Mannes 1902 leitet sie den Krupp-Konzern. Sie gründet 1907 die „Margarethe Krupp-Stiftung für Wohnungsfürsorge“, die von der Firma Krupp und dem Essener Stadtrat geführt wird. Unter Leitung des Architekten Georg Metzendorf beginnen 1910 die Bauarbeiten. In den 1920er und 1930 Jahren wird die Siedlung mehrmals erweitert.

Die Gestaltung der Siedlung folgt der Idee der Gartenstadt. Weit genug von den dreckigen und qualmenden Werksanlagen entfernt, ist die Siedlung ein grünes Gegengewicht zur grauen Industriestadt Essen. Anders als die anderen Krupp-Siedlungen auf dieser Tour soll die Margarethenhöhe kein „Industriedorf“, sondern eine geschlossene Kleinstadt mit eigenem Markt, Gasthaus und Konsumanstalt bilden.
Abgesehen von den freistehenden Häusern an der Steilen Straße besteht die Siedlung vor allem aus Häuserblocks, die aber immer wieder von Lücken aufgelockert werden.
Der Aufbau der Häuser entspricht nicht mehr den Vorstellungen des 19. Jahrhunderts – eine Wohnküche, in der sich das Alltagsleben abspielt, und eine „gute Stube, die man nur Sonntags benutzt. Vielmehr soll auch die Küche rational gestaltet sein und der Wohnraum auch im Alltag genutzt werden. Damit folgt der Planer Metzendorf den Idee der sogenannten Reformbewegung.

Schau dich vielleicht noch etwas in der Siedlung um. Oder jetzt den nächsten Hinweis. Wann wird die Namensgeberin der Siedlung Margarethe Krupp geboren? Die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl sind B.

 

Station 3: Gruga-Park
N 51° 25.661′
E 006° 58.893′

Hier stehst du jetzt an einem der Zugänge zum Gruga-Park. Gruga steht für Große Ruhrländische Gartenbau-Ausstellung. Die Ausstellung findet 1929 in Essen statt. 1938 wird dann das Gruga Gelände wieder Schauplatz einer Garten-Ausstellung, die diesmal aber vor allem eine Propagandaveranstaltung der Nationalsozialisten ist. Im Zweiten Weltkrieg wird der Park völlig zerstört. Dabei sterben auch viele Zwangsarbeiter*innen, die in einem Parkrestaurant untergebracht sind.
Bei der zweiten Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung 1952 bekommt der Park sein heutiges Erscheinungsbild. Für die Bundesgartenschau 1965 werden dann die Wege befestigt, so dass der Park im ganzen Jahr zugänglich ist.

Welchen Teil des Grugaparks erreichts du von hier?

Die Orangerie                                                            34
Die Mustergärten                                                       24
Das Hirschgehege                                                    14
Die Rollschuhbahn                                                   94

Die richtige Antwort entspricht C.

 

Station 4: Krupp-Siedlung Altenhof I
N 51° 25.602′
E 007° 00.217′

Mit der Gründung der Siedlung Altenhof I bedankt sich Friedrich Alfred Krupp bei seinen Arbeitern, die 1887 ein Denkmal für seinen Vater Alfred Krupp stiften. Ab

1892 lässt Krupp einen Siedlung aus Fachwerkbauten errichten, die die Arbeiter*innen an die ländlichen Dörfer erinnern sollen, aus diesen vielen von ihnen stammen. Von den einst 600 Wohnhäusern sind nur drei Doppelhäuser, ein Einzelhaus, die Katholische Kapelle und die Reihenhäuser am Gußmannplatz erhalten. Dazu gehören die vier Pfründnerhäuser, in denen Witwen und Witwer Unterkunft gefunden haben. In den Pfründnerhäusern sind heute Abteilung des Alfred-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Krankenhauses untergebracht:

Wer zeigt dir hier deutlich, dass Altenhof eine Krupp-Siedlung ist?

Ein Gießer und ein Heizer                                       30
Zwei Bergleute                                                          40
Alfred und Friedrich Alfred Krupp                           50
Ein Walzer mit seiner Frau                                      60

Die richtige Antwort entspricht D.

 

Station 5: Krupp-Siedlung Brandenbusch
N 51° 24.948′
E 007° 00.192′

Wie Altenhof I orientiert sich auch die Siedlung Brandenbusch am Vorbild englischer Cottages. Sie besteht heute aus insgesamt 27 Zwei- oder Vier-Familien-Häusern, die wie romantische Landhäuser in einer grünen Garten- und Parklandschaft wirken. Die Bauarbeiten laufen von 1885 bis 1913. Aber anders als in Altenhof wohnen hier keine Stahlwerksarbeiter, sondern die Hausangestellten der Familie Krupp auf der Villa Hügel. Die Siedlung ist eigenständig mit eigener Konsumanstalt, Dampfwäscherei, Spritzenhaus, Schule und Kirche.

In welchem Jahr wird die Kirche der Siedlung gebaut? Die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl sind E.

 

Wegpunkt: Wasserhochbehälter
N 51° 24.815′
E 007° 00.074′

Am Rande der Siedlung findest du noch einen Wasserspeicher, der 1918/19 für die Versorgung der Villa Hügel und der Siedlungen gebaut wird. Das Wasser kommt aus dem 1901 erbauten Wasserwerk „Wolfsbachtal“. Die beiden unterirdischen Kammern fassen 10.000 Kubikmeter Wasser. Erkennbar ist nur das Eingangsbauwerk mit der Pumpenkammer. Der Speicher wird 1985 stillgelegt.

 

Station 6: Villa Hügel
N 51° 24.725′
E 007° 00.376′

1864 kauft Krupp das Gelände des Klosterbuschhofes, dem die Gegen bis dahin gehört. Fünf Jahre später beginnt der Bau der Villa, der, aufgehalten durch technische Probleme und Streit mit Architekten und Bauunternehmern, bis 1873 dauert.

Schon Alfred Krupp lässt seine Villa mit modernster Technik wie Heizung und Gasbeleuchtung versehen. Sein Sohn Friedrich Alfred Krupp fügt luxuriöse Ausstattungen wie Tennisplätze im Park oder teure Wandteppiche in der Villa hinzu. Außerdem legt er eine Kunstsammlung an und veranstaltet regelmäßige Feste für die High Society. Auch Kaiser Wilhelm II. ist gern gesehener Gast auf dem Hügel.

Zwei weitere Generationen der Familie Krupp bzw. Krupp von Bohlen und Halbach leben in der Villa bis sie 1945 von US-Soldaten besetzt und zum Sitz der alliierten Kohlenkontrollkommission erklärt wird.

1952 erhält die Familie Krupp die Villa zurück und öffnet sie für die Öffentlichkeit. Seitdem dient die Villa Hügel als Ausstellungs- und Veranstaltungsort sowie als Repräsentationsort für den ThyssenKrupp-Konzern. Außerdem haben die von Krupp-Manager Berthold Beitz gegründete Kulturstiftung Ruhr und das Historische Archiv Krupp ihren Sitz auf dem Hügel.

Wenn du erst die Villa und den Park besuchen willst, kannst du dir hier ein Ticket lösen. Wenn du den Cache suchen willst, schau dir das Torhaus genauer an. Die Nummer des Torhauses ist F.

 

Station 7: Krupp-Siedlung Altenhof II
N 51° 25.631′
E 007° 00.926′

Die Siedlung Altenhof II wird in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtet, um Alte und Invalide Arbeiter*innen von Krupp eine Wohnung zu geben. Die Architekten orientieren sich an der Gartenstadtidee. Anders als in Altenhof I sind die meisten der Siedlungshäuser erhalten geblieben.

Die Siedlung wird in drei Bauabschnitten gebaut. Wann ist der erste Bauabschnitt fertig? Die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl sind G.

 

Station 8: Alfried-Krupp-Krankenhaus
N 51° 25.583′
E 007° 00.568′

Die Firma Krupp lässt schon während des Deutsch-Französischen Krieges 1870 ein Lazarett in der Nähe der Gussstahlfabrik errichten und baut es nach dem Krieg zu einem regulären Krankenhaus aus. 1897 baut man in der Siedlung Altenhof I ein Erholungshaus für Kranke, das u.a. 1912 um eine Klinik für Wöchnerinnen erweitert wird.
Im Zweiten Weltkrieg wird das Krankenhaus neben der Gussstahlfabrik zerstört. Die Krupp-Krankenanstalten können bis in die 1970er Jahre nur noch behelfsmäßig in den alten Gebäuden in Altenhof arbeiten. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der Sohn von Gustav und der letzte Alleineigentümer, will das Krankenhaus neu bauen lassen, aber sein Tod 1967 verzögert das Projekt.

1969 fällt die endgültige Entscheidung zum Neubau des Krankenhauses und 1980 wird es eröffnet. Seit der Sanierung 2008 bietet es Platz für 573 Personen.

 

Die Kapelle des Krankenhauses wird im Jahr 1900 für die Bewohner*innen der Siedlung gebaut, aber im Zweiten Weltkrieg zerstört. Wann wird die Kapelle wieder aufgebaut? Die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl sind H.

Der Cache ist nur ein paar Meter entfernt. Setze die Nummern in die Koordinaten des Cache ein.

 

Final
N 51° 25.(B+F-1) (G-A)
E 007° 00.(D:E) (C+F+H)

 

Viel Spaß beim Finden!

Wenn du den Cache gefunden hast, poste doch ein (spoilerfreies!) Foto mit dem #AllesGuteRoute auf Instagram. Und halte die Augen offen nach unseren anderen Tradis, Multis und Mysteries auf der Route der Industriekultur. Bis bald!

 

 

Hello and Glückauf,

Welcome to Essen, a city where you can't get past one name - Krupp. Even before they enter the steel industry, the Krupps were a well-heeled merchant family. Helene Amalie Krupp takes over the Gutehoffnungshütte ironworks in Sterkrade in 1798 and temporarily transfers it to her grandson Friedrich. They have to give up the ironworks again, but Friedrich Krupp wants to carry on. He begins experimenting with the production of cast steel at a mill in Essen. This type of steel has previously only been available in Great Britain. The production process is kept secret. Krupp's experiments take time and cost a lot of money. Friedrich Krupp's son Alfred is almost penniless when he takes over his late father's workshop at the age of just 14. He continues the work and under his management the Fried. Krupp finally becomes a successful company. The facilities to the west of Essen city centre grows into one of the largest closed plants in Europe. After the Second World War, many of the destroyed plant facilities are no longer used. Only with the construction of the Krupp Belt are these areas built on again. The centrepiece is the new corporate headquarters of ThyssenKrupp.

But Krupp also leaves its mark on other areas of Essen. Join us on a search for traces. The tour will be around 7.5 kilometres long. Let's go.

 

Stage 1: Halbachhammer
N 51° 25.726′
E 006° 58.214′

Our tour begins at a late medieval monument. The Halbachhammer is a forging hammer. During the refining process, iron is heated in a furnace so that carbon burns off and the iron becomes malleable. The raw steel is then hammered out in a water-driven hammer to remove slag and impurities.

The hammer is originally located in Siegerland. It is dismantled there in 1914 for an exhibition in Düsseldorf. Due to the First World War, the exhibition is cancelled and Gustav Krupp von Bohlen und Halbach acquires the hammer. He is the husband of Bertha Krupp, the daughter of Friedrich Alfred Krupp. Gustav Krupp has the hammer mill rebuilt here near Margarethenhöhe in 1935/36 and donates it to the city of Essen. Today, the hammer is a branch of the Ruhr Museum.

To get the first clue, find out around which year the Halbachhammer first appears in history. The first two digits of the year are A.

 

Stage 2: Garden City Margarethenhöhe
N 51° 25.964′
E 006° 58.734′

Margarethenhöhe is perhaps the most famous industrial estate in the Ruhr region. It takes its name from Margarethe Krupp, the wife of Friedrich Alfred and daughter-in-law of Alfred Krupp. After her husband's death in 1902, she becomes head of the Krupp Group. In 1907, she establishes the ‘Margarethe Krupp Foundation for Housing Welfare’, which is managed by the Krupp company and the Essen City Council. Construction work begins in 1910 under the direction of architect Georg Metzendorf. The estate is extended several times in the 1920s and 1930s.

The design of the estate follows the idea of the garden city. Far enough away from the dirty and smoky factories, the estate is a green counterweight to the grey industrial city of Essen. Unlike the other Krupp estates on this tour, Margarethenhöhe is not intended to be an ‘industrial village’, but a self-contained small town with its own market, inn and consumer centre.

Apart from the detached houses on Steile Strasse, the estate mainly consists of blocks of houses, which are repeatedly interspersed with gaps.

The layout of the houses no longer corresponds to the ideas of the 19th century - a kitchen-living room where everyday life takes place and a ‘parlour that is only used on Sundays. Instead, the kitchen should also be rationally designed and the living space should also be used in everyday life. The planner Metzendorf thus follows the ideas of the so-called reform movement.

Perhaps take a look around the estate. Or now for the next clue. When was the estate's namesake Margarethe Krupp born? The last two digits of the year are B.

 

Stage 3: Gruga Park
N 51° 25.661′
E 006° 58.893′

Here you are at one of the entrances to Gruga Park. Gruga stands for Große Ruhrländische Gartenbau-Ausstellung (Great Ruhrland Horticultural Exhibition). The exhibition is held in Essen in 1929. In 1938, the Gruga grounds once again becomes the venue for a garden exhibition, but this time it was primarily a propaganda event organised by the National Socialists. The park is completely destroyed during the Second World War. Many forced labourers who are housed in a park restaurant also die.

The park takes on its current appearance at the second Great Ruhrland Horticultural Exhibition in 1952. The paths are then paved for the 1965 Federal Garden Show, making the park accessible all year round.

Which part of the Grugapark can you reach from here?

The Orangery                                                       34
The model gardens (Mustergärten)                      24
The deer enclosure (Hirschgehege)                     14
The roller skating rink (Rollschuhbahn)                94

The correct answer is C.

 

 

Stage 4: Altenhof I Colony
N 51° 25.602′
E 007° 00.217′

From 1892, Friedrich Alfred Krupp has a housing estate of half-timbered buildings built to remind the workers of the rural villages from which many of them came. Only three semi-detached houses, one detached house, the Catholic chapel and the terraced houses on Gußmannplatz survive from the former 600 residential buildings. These include the four benefactors' houses, in which widows and widowers found accommodation. Today, the Pfründnerhäuser house wards of the Alfred Krupp von Bohlen and Halbach Hospital.

Who here clearly shows you that Altenhof is a Krupp neighbourhood?

A foundryman and a stoker                                      30
Two miners                                                               40
Alfred and Friedrich Alfred Krupp                             50
A waltzer with his wife                                              60

The correct answer is D.

 

Stage 5: Brandenbusch Colony
N 51° 24.948′
E 007° 00.192′

Like Altenhof I, the Brandenbusch estate is modelled on English cottages. Today, it consists of a total of 27 two- or four-family houses that look like romantic country houses in a green garden and park landscape. Construction work runs from 1885 to 1913, but unlike Altenhof, it is not steelworkers who live here, but the domestic staff of the Krupp family at Villa Hügel. The estate is independent with its own consumer centre, steam laundry, fire station, school and church.

In which year was the estate's church built? The last digit of the year is E.

 

Waypoint: Elevated water tank
N 51° 24.815′
E 007° 00.074′

On the edge of the settlement you will find a water reservoir that is built in 1918/19 to supply Villa Hügel and the neighbourhoods. The water comes from the ‘Wolfsbachtal’ waterworks built in 1901. The two underground chambers hold 10,000 cubic metres of water. Only the entrance structure with the pump chamber is recognisable. The reservoir was decommissioned in 1985.

 

Stage 6: Villa Hügel
N 51° 24.725′
E 007° 00.376′

In 1864, Krupp bought the site of the Klosterbuschhof, which had owned the property up until then. Five years later, construction of the villa begins, which, held up by technical problems and disputes with architects and building contractors, lasts until 1873.

Alfred Krupp had his villa equipped with state-of-the-art technology such as heating and gas lighting. His son Friedrich Alfred Krupp adds luxurious furnishings such as tennis courts in the park and expensive tapestries in the villa. He also builds up an art collection and organises regular parties for high society. Kaiser Wilhelm II is also a welcome guest on the hill.

Two further generations of the Krupp and Krupp von Bohlen und Halbach family live in the villa until it is occupied by US soldiers in 1945 and declared the headquarters of the Allied Coal Control Commission.

In 1952, the Krupp family regains the villa and opens it to the public. Since then, Villa Hügel has served as an exhibition and event venue as well as a representative centre for the ThyssenKrupp corporation. In addition, the Ruhr Cultural Foundation founded by Krupp manager Berthold Beitz and the Krupp Historical Archive have their headquarters on the hill.

If you want to visit the villa and the park first, you can buy a ticket here. But if you want to find the cache first, take a look at the gatehouse. Its number is F.

 

Stage 7: Altenhof II Colony
N 51° 25.631′
E 007° 00.926′

The Altenhof II estate is built in the first half of the 20th century to provide housing for old and disabled Krupp workers. The architects orientate themselves on the garden city idea. Unlike Altenhof I, most of the estate houses are preserved.

The estate is being built in three phases. When is the first construction phase completed? The last digits of the year are G.

 

Stage 8: Alfried Krupp Hospital
N 51° 25.583′
E 007° 00.568′

During the Franco-Prussian War in 1870, the Krupp company has a hospital built near the cast steel factory and expanded it into a regular hospital after the war. In 1897, a convalescent home for the sick is built in the Altenhof I housing estate, which is extended in 1912 to include a clinic for women who had recently given birth.

During the Second World War, the hospital next to the cast steel factory is destroyed. Until the 1970s, the Krupp hospitals can only operate in the old buildings in Altenhof on a makeshift basis. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Gustav's son and the last sole owner, wants to have the hospital rebuilt, but his death in 1967 delays the project.

Today's Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Hospital opens in 1980. Since its refurbishment in 2008, it can accommodate 573 people.

 

The hospital chapel was built in 1900 for the residents of the estate, but was destroyed during the Second World War.
When is the chapel be rebuilt? The last two digits of the year are H.

 

The cache is only a few metres away. Insert the numbers into the coordinates of the cache.

 

Final
N 51° 25.(B+F-1) (G-A)
E 007° 00.(D:E) (C+F+H)

 

Have fun finding!

When you have found the cache, do post a (no spoiler!) photo with #AllesGuteRoute on Instagram. And keep an eye open for our other Traditional, Multi and Mystery Caches on the Industrial Heritage Trail. See you soon!

Additional Hints (Decrypt)

Irefpujraqr xrva Ertrajnffre / Qba'g jnfgr nal enva jngre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)