🇩🇪 Hohes Muggelaufkommen, vorsichtig sein!Â
Es besteht zu keiner Zeit die Notwendigkeit die Auffahrt oder die Treppen hinunter zu gehen. Niemand muss in den Garten oder in den Vorgarten krabbeln. Es ist möglich den Cache zu finden ohne jemals die FĂĽĂźe vom Gehweg zu nehmen!Â
Liebe und Frieden - dafür sollen Tauben stehen. Jedoch haben wir Menschen aus ihnen „Ratten der Lüfte“ gemacht.
Stadttauben sind ein täglicher Anblick in unseren Städten, wenn auch nicht immer der Schönste. Überall Vogelkot, Kämpfe um die letzte Pommes auf dem Boden, unansehnliche Spikes an Gebäuden und Bahnübergängen, um die Vögel fernzuhalten. Daran denken die meisten Menschen wohl zuerst. Zu Unrecht.
Bereits 5000 v. Chr. gab es erste Hinweise auf eine Domestikation von Tauben in Ägypten und Mesopotamien. Aus der Felsentaube wurde eine Haustaube als Fleisch und Eierlieferant. Viele Jahrhundertelang wurden sie in so genannten Taubentürmen, heute Taubenschlägen, gehalten. Später züchtete man sie als Brieftauben, um Botschaften in die Heimat zu schicken. Mit der Erfindung des Telegrafen aber wurden sie zunehmend obsolet. Jetzt brauchen wir Menschen sie nicht mehr.
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GroĂźer, nicht mehr versorgter Taubenschlag im Zentrum einer Siedlung nahe Karima in Nordsudan.
Von Bertramz - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5877884
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Nun gelten sie als Pest, Krankheitsüberträger, Stadtbildzerstörer. Und das, obwohl sie nicht häufiger Krankheiten verbreiten als Hunde oder Katzen, die wir als Haustiere schätzen. Die TU Darmstadt hat 2004 sogar die Behauptung widerlegt, Taubenkot sei materialschädigend für Gebäudefassaden. Entsprechend ungerechtfertigt ist der Ekel vor Tauben – und Aufklärung umso wichtiger.
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https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/voegel-bestimmen/13777.html
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Wer sich aufrichtig um Dinge wie das Stadtbild sorgt, sollte sich im Taubenschutz engagieren. Denn hier werden bereits die bekanntesten Probleme mit Tauben angegangen. Viele Städte haben ein nachhaltiges, umweltschonendes und vor allem tierschutzgerechtes Stadttaubenprojekt, um den verwaisten Tieren zu helfen – und gleichzeitig das Stadtbild zu verbessern. Durch eigens eingerichtete und betreute Taubenschläge ist es gelungen, die Vögel umzusiedeln, direkt zu kontrollieren und die Bestände zu regulieren. Erfahrene Menschen kümmern sich hingebungsvoll um kranke Tauben, eine reduzierte Neupopulation durch Gipseier und eine Versorgung mit artgerechtem Futter. Denn eigentlich sind Tauben Körner- und Samenfresser.
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Ein Hinweis: Bitte füttert keine Vögel mit Brot oder Reis. Beides quillt im Vogelmagen auf und entzieht den Tieren Feuchtigkeit. Oft wird auch altes, schimmeliges Brot verfüttert, was sehr giftig für sie ist. Wenn die Stadtverwaltung das Füttern von Stadttauben nicht untersagt, füttert sie bitte ausschließlich mit artgerechtem Taubenfutter. Auf der Nabu-Webseite kann man sich erkunden, wie man Wildvögel artgerecht füttern kann.
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https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelkunde/gut-zu-wissen/03757.html
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Liebe Geocacher, Frau SaKe ist selbst im Tierschutz tätig und muss das Leid der Tiere täglich mitansehen. Hiermit möchten wir euch auf die Schönheit dieser Vögel aufmerksam machen. Wenn ihr das nächste Mal Tauben seht: Haltet kurz inne und schaut sie euch an. Macht andere Leute darauf aufmerksam, wenn sie sie fälschlicherweise mit Brot fĂĽttern. Betrachtet Tauben nicht als fliegende Ratten, sondern wie Amseln oder Rotkehlchen. Sie gehören zu unseren Städten, sind ein Teil unseres Planeten. Ihr wollte euch auch am Taubenschutz beteiligen? In jeder Stadt, in der ihr nach Caches sucht, gibt es Tierschutzorganisationen und Vereine.Â
Wir wünschen euch viel Spaß beim Suchen und Finden. Bleibt gesund. 
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🇬🇧 High muggle traffic, be careful!Â
There is no need to go down the driveway or stairs at any time. No one has to crawl into the garden or front yard. It is possible to find the cache without ever taking your feet off the sidewalk!
Love and peace - that's what pigeons are supposed to stand for. However, we humans have turned them into “rats of the air”.
Urban pigeons are a daily sight in our cities, even if they are not always the prettiest. Bird droppings everywhere, fights over the last chips on the ground, unsightly spikes on buildings and level crossings to keep the birds away. That's probably what most people think of first. Wrongly so.
There was first evidence of the domestication of pigeons in Egypt and Mesopotamia as early as 5000 BC. The rock pigeon became a domestic pigeon for meat and eggs. For many centuries they were kept in so-called pigeon towers, today known as dovecotes. Later, they were bred as carrier pigeons to send messages home. With the invention of the telegraph, however, they became increasingly obsolete. Now we humans no longer need them.
Now they are regarded as a pest, a disease carrier and a cityscape destroyer. And this despite the fact that they do not spread diseases any more frequently than dogs or cats, which we value as pets. In 2004, the Technical University of Darmstadt even refuted the claim that pigeon droppings damage building facades. Disgust at pigeons is therefore unjustified - and education is all the more important.
Anyone who is genuinely concerned about things like the cityscape should get involved in pigeon protection. Because this is where the most well-known problems with pigeons are already being tackled. Many cities have a sustainable, environmentally friendly and, above all, animal-friendly urban pigeon project to help the orphaned animals - and improve the cityscape at the same time. Specially set up and supervised pigeon lofts have made it possible to resettle the birds, control them directly and regulate the populations. Experienced people devotedly look after sick pigeons, reduce the new population by swapping the eggs with fake ones and providing species-appropriate food. Pigeons are actually grain and seed eaters.
A note: Please do not feed birds bread or rice. Both swell up in the bird's stomach and deprive the animals of moisture. Often old, moldy bread is also fed, which is very poisonous for them. If the city council does not prohibit the feeding of urban pigeons, please feed them only with species-appropriate pigeon food. On the Nabu website you can find out how to feed wild birds in a species-appropriate way.Â
Dear geocachers, Mrs. SaKe is herself active in animal welfare and has to witness the suffering of animals on a daily basis. We would like to draw your attention to the beauty of these birds. The next time you see pigeons: stop for a moment and look at them. Make other people aware if they mistakenly feed them bread. Don't think of pigeons as flying rats, but as blackbirds or robins. They belong to our cities, they are part of our planet. Do you also want to get involved in pigeon conservation? There are animal welfare organizations and associations in every city where you search for caches.
We wish you lots of fun searching and finding. Stay healthy. 