Mahnmal Kurbelwelle in Glinde
Dieser Cache zeigt euch das Mahnmal für die Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene im Lager „Wiesenfeld“ in Glinde, die dort gegen ihren Willen im „Kurbelwellenwerk Hamburg“ zwangsarbeiten mussten, das in Glinde angesiedelt war.
Der Zweite Weltkrieg spielt in der Geschichte Glindes eine sehr wichtige Rolle. Zwischen 1939 und 1945 wurde das kleine Dorf Glinde durch diverse Rüstungsvorhaben der Nazis zu einem Industrie- und Militärstandort. Im Süden entstand ein Werk für den Bau von Kurbelwellen für Flugzeuge und im Ort selbst ein Heereszeugamt (HZA). Dort wurden beispielweise Artilleriematerial, Fahrzeuge und Panzer gelagert. Somit war Glinde Teil des Krieges. Im Lager Wiesenfeld waren tausende Fremd- und Zwangsarbeiter beschäftigt. Die Bedingungen für sie waren eher lebensfeindlich als förderlich. Den Krieg überstand Glinde, abgesehen von einem Bombenangriff im Oktober 1944 auf das HZA, nahezu unbeschadet. Erst spät wurde die Geschichte aufgearbeitet. Nur wenige Spuren und Gebäude sind in den vergangenen Jahren erhalten geblieben.
Nun zum eigentlichen Cache.
An den Startkoordinaten findet ihr eine Informationstafel, mit der ihr die folgenden Fragen lösen könnt und damit die u.a. Koordinaten vervollständigt.
Nord
1. Der Buchstabenwert vom vorletzten Buchstaben des letzten Namen auf der Informationstafel = A
2. Die vierte Ziffer der ersten Jahreszahl minus 2 = B
3. Die vierte Ziffer der zweiten Jahreszahl minus 5 = C
Ost
4. Der Buchstabenwert vom fünften Buchstaben der Überschrift = D
5. Der Buchstabenwert des ersten Buchstaben nach HTTPS://WWW. minus 1 = E
6. Der Buchstabenwert vom letzten Buchstaben der Überschrift = F
Viel Erfolg.
Es muss zu keinerzeit das Schulgelände betreten werden, die Informationstafel ist vom Weg aus lesbar.
N 53° 32.ABC E 10° 13.DEF
Du kannst deine Rätsel-Lösung mit
certitude überprüfen.
Da die Koordinaten am Final leicht schwanken nehmt euch sonst gerne den Hint zur Hilfe.