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Schrägschichtung bei Lohmen EarthCache

Hidden : 10/16/2024
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Schrägschichtung bei Lohmen

Sächsische Schweiz

Vorwort

Bitte achtet auf die Natur, ihr müsst nirgends klettern und lasst nichts liegen.
Achtung, da wir uns hier in dem schützenswerten Gebiet der Sächsischen Schweiz befinden, erforschen wir alles nur sehr vorsichtig!

Dieser Earthcache ist nach den neuen Richtlinien erstellt!

Fragen und Aufgaben:

1. Welche Ausprägung der Schrägschichten findet ihr hier? Siehe Listing.

2. Welche Art von Schrägschichtungen könnt ihr überwiegend finden? Siehe Listing

3. Vor Ort seht ihr verschieden ausgerichtete Schrägschichtungen.
Beschreibt bitte mit eigenen Worten, warum das so sein könnte.

4. Optional: Ihr habt hier durch die Furt einen guten Zugang zum Wasser.
Könnt ihr den Prozess(die Bildung von Schichten) hier beobachten und nachstellen mit Sand?
Ein Foto davon wäre super.

5. Macht ein Foto mit euch, eurem Maskottchen oder GPS an den
Listingskoordinaten und ladet es beim Loggen mit hoch.
(Kein Bild = kein Log!)

 Nach den aktuellen Earthcache-Guidelines dürft Ihr den Besuch dieses Earthcaches sofort mit Bild loggen.

Parallel dazu sendet eine E-Mail an raubritterec@gmail.com mit Lohmen + Cachernamen im Betreff

oder auch über den Messager !

Sollte etwas nicht passen, melde ich mich bei dir.

HINWEIS: Seit dem 10.06.2019 dürfen Fotos eine Logbedingung sein!
Logs ohne Foto werden daher leider gelöscht.
Genauso werde ich Logs löschen, denen ich keine Antwort zuordnen kann
.

 

Die Entstehung der Sächsischen Schweiz

In diesem wunderschönen Tal der Wesenitz kann man nicht nur sehr schöne Wanderungen und Entspannung finden,
sondern auch sehr ausgeprägte Bänder mit Hämatit. Hämatit enthält im reinen Zustand 70 Prozent Eisen und ist neben Magnetit (72 Prozent Eisen) das wichtigste Eisenerz.
Hämatit hat übrigens eine Mohshärte von 5 bis 6.

Die Entstehung der Region der Sächsischen Schweiz reicht bis ins ausgehende Erdaltertum (Paläozoikum) und damit etwa 550 Millionen Jahre zurück. Bereits zu dieser Zeit begannen sich auf dem Grund des Meeres ausgeprägte Sedimentfolgen abzulagern.
Unter dem Druck der aufliegenden Schichten verfestigten sich diese vor allem zu Grauwacken,
Hornsteinen, Quarzsandsteinen und Tonsteinen. Untermeerische Vulkanausbrüche führten zum Entstehen
von Diabasen und Diabastuffen.

Die Entstehung der faszinierenden Elbsandsteinformationen beginnt in der Kreidezeit.
Das war vor etw 100 Mill. Jahren, als in dieser Region der Meeresspiegel stieg
und das Gebiet überflutet wurde. In den folgenden zwölf Millionen Jahren gelangten Schotter,
Sand und Ton über Flüsse in den Bereich, in dem sich heute das Elbsandsteingebirge befindet.

Der von den Flüssen herangetragene Sand und Ton vermischte sich im Laufe der Jahre und Jahrtausende. 
Das waren Massen, die einen hohen Druck ausübten, so dass aus dieser Mischung Sandsteine entstanden.
Nach und nach bildeten diese Sandsteine eine Sedimentplatte – bis zu 600 Meter hoch.
Die charakteristischen Schichten aus Sandstein und Ton prägen heute das Erscheinungsbild der Gesteinsformation im Elbsandsteingebirge.

Später, am Ende des Tertiärs vor etwa zehn Millionen Jahren, veränderten weitere Naturereignisse die Sandsteinlandschaft: 
Das nahe gelegene Erzgebirge erhob sich. Die Sandsteinplatte wurde durch die Erosion immer mehr zerklüftet und zerteilte sich in Quader.
Dadurch gewannen die Flüsse an Kraft und trugen die weniger festen Sandsteine ab.
So entstanden die ersten Schluchten, Täler, Felsenformen und die einzigartigen Tafelberge.

Und dieser Prozess dauert noch immer an!

Felswand

Entstehung von Schrägschichtungen

Schrägschichtung (engl. cross-bedding) ist ein Begriff der Sedimentologie und bezeichnet die Ablagerung von körnigem Sediment (meistens Sand oder Kies) in schräg einfallenden Schichten. Diese Art der Ablagerung findet sich an der Leeseite von Dünen sowie von Strömungs- und Wellenrippeln in Gewässern. Die Schrägschichtung in übereinanderliegenden Schichten kann durch wechselnde Strömungsverhältnisse bei der Ablagerung unterschiedlich oder gegensätzlich orientiert sein (Kreuzschichtung).

Die Schrägschichtung kann entstehen wenn sich Wasser bewegt, oder auch Wind weht. Hier vor Ort ist die Ursache Wasser.
Also geht es hier um die Schrägschichtung in Seen, Flüssen und Meeren. Sie ist weit verbreitet in geologisch jungen Lockergesteinen sowie verfestigten Sedimentgesteinen, z. B. Sandstein.

Diese Schrägschichtung kann verschieden ausgeprägt vorkommen:

  • Mikroschrägschichtung (Höhe bis 2 cm)
  • kleindimensionale Schrägschichtung (2 bis 20 cm)
  • mitteldimensionale Schrägschichtung (20 bis 200 cm)
  • großdimensionale Schrägschichtung (2 bis 20 m und mehr).

    Daran kann man ablesen, wie hoch die Strömungsgeschwindigkeit, in unserem Fall das Wasser, war.
    Der Winkel der Schrägschichtung beträgt auf grund der geringeren Kohäsion ca. 15°.
    An Land ist dieser höher und liegt bei 30°.

    An der Ausrichtung der Schichtung kann man sehr gut auf die Entstehung rückschließen.

Arten von Schrägschichtungen

Es gibt bei den Schrägschichtungen zwei Arten.
Einmal die planare (oder tafelige) Schrägschichtung,
diese entstehen wenn die Berührungsflächen der einzelnen Schrägschichtungskörper eben sind, also bei geraden Kämmen.

Und die trogförmige Schrägschichtung.
Hier sind die Berührungsflächen der einzelnen Schrägschichtungskörper gekrümmt, diese entsteht bei wellenförmigen, gekrümmten Kämmen.

 



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Quellen:
https://de.wikipedia.org/,

Eigenes Bildarchiv

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