Intro
Diese Serie haben wir dem Gemeindebann von Oberwil gewidmet. Entlang der Gemeindegrenze stösst man teilweise auf historische Grenzsteine, sowie anderen spannenden Geschichten. Alle Caches tragen den Namen der Flur- bzw. des Kulturlandes auf dem sie versteckt sind oder sie sind zumindest ganz in der Nähe. Wir möchten euch auf diesen Tripp mitnehmen.
Flurname Gwidem
Beschreibung
Waldzipfel nahe der Gemeindegrenze zu Neuwiller (F).
Deutung
'Das der Kirche vermachte Land’
https://search.ortsnamen.ch/de/record/261015224/
Zum Cache
Im südwestlichen Teil des Waldzipfels, dort wo die Gemeinden Neuwiller (F), Biel-Benken und Oberwil aufeinander treffen, steht ein alter Grenzstein aus dem 18. Jahrhundert. Der Grenzstein ist auf das Jahr 1739 datiert. Zu dieser Zeit gehörte die Gemeinde Biel-Benken (damals nur Biel) zu Basel, deswegen der Baslerstab. Oberwil jedoch gehörte zum Fürstbistum Basel, deswegen der Bischofsstab. Obwohl sich die beiden Wappen ähneln, wären sie in Farbe gut zu unterscheiden. Der Baslerstab ist schwarz und der Bischofstab ist rot (nicht zu verwechseln mit dem Baselbieterstab). Ab 1793 gehörte Oberwil zu Frankreich und erst ab 1815 wieder zur Schweiz. An den Grenzsteinen entlang der Grenze, lässt sich die wechselnde Zugehörigkeit ablesen.
Bitte die Dose wieder fein säuberlich drapieren! Danke