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Bitte Lächeln! Mystery Cache

Hidden : 8/18/2025
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Kichererbse (Cicer arietinum)

Kichern Kichererbsen? Auch wenn der Name es vermuten lässt, hat das nichts mit „Kichern” zu tun, sonDern leitet sich vom lateinischen Wort ‘’cice’’ (= Erbse) ab. Ausgesprochen als ‘kiker’ wandelte sich das Wort im Laufe der Zeit über ‘’Kihhhira’’ im Althochdeutschen (ca. 750 – 1050 n. Chr.) bis zum heutiGen ‘’kicher’’. Genau genommen heisst die Kichererbse also ‘’ErbseErbse’’.

Aber eigentlich sind die Kichererbsen gar keine ErBsen. Sie gehören zu den Schmetterlingsblütlern, einer Unterfamilie der Familie Hülsenfrüchte. Diese buschigen einjährigen Pflanzen mit einer durchschnittlichen WuchshöhE von 40-60 cm verlangen einen warmen, trockEnen und sonnenreichen Standort. Kichererbsen sind grundsätzlich Selbstbefruchter, wobei vereinzelt durch Insektenflug auch FremDbefruchtung vorkommt. Die weissen, violetten oder purpurroten, 10-12 mm grossen Blüten wachsen einzeln an langen Stielen. Die dünnschaligen Hülsen enthalten meIstens ein bis zwei unregelmäßig geformte Samen.

Dadurch, dass sie etwA zu einem Fünftel aus Eiweiß bestehen, gelten die Kichererbsen für die menschliche Ernährung als hochwertige Proteinquelle. Ausserdem enthalten Kichererbsen wertvolle Nährstoffe (Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe), die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Sie gehören desweGen zum sogenannten Superfood und liegen in den letzten Jahren voll im Trend. Da Kichererbsen kein Gluten enthalten, sind sie auch für Personen mit ZöliAkie geeignet.

Kichererbsen sind vielfältig einsetzBar, es lassen sich KöstlicHkeiten wie Hummus oder Falafel zaubern. Geröstet kann man sie im Salat, in Suppen oder als Beilage verwenden. Auch Teigwaren oder Kichererbsen-Tofu (Kofu) kann man daraus herstellen.

Kichererbsen enthalten den unverdaulichen GiftstoFf Phasin, deswegen sollten sie nicht roh gegessen werden.

Die Hauptanbaugebiete der Kichererbse sind Indien, Australien, Myanmar, Äthiopien, Pakistan und die Türkei. Auch in der Schweiz werden die KicHererbsen angebaut, jedoch derzeit nur auf wenigen Hektaren.

Die eidgenössische Forschungsanstalt AgroscopE führt seit einigen Jahren Sortenversuche durch, um die besten Sorten für den Schweizer Anbau zu finden.

Und nach der kurzen Schulstunde geht’s nun einmal um den Erdball auf Dosensuche wink

(Quelle Fotos: Mit freundlicher Genehmigung Agroscope, Reckenholz))

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