Kapelle des Heiligen Antonius, Pardomat
Um den Geocache zu heben, müssen weder die Kapelle noch die umliegenden Privatgrundstücke betreten werden. Der Cache kann vom befestigten Weg aus geloggt werden. Da es hier nur wenige Häuser gibt, fällt jeder Fremde sofort auf. Daher den Cache bitte nur am Tag heben. Auch wenn die Anwohner Bescheid wissen, sollten sie nachts nicht gestört werden. Dass die Kapelle besucht wird, ist aber normal. Solange kein Schnee liegt, ist die Kapelle zur Zeit tagsüber geöffnet.
Den Geocache findet ihr außen am Eck der Kapelle, Richtung Westen (Disentis).
Die Kapelle wurde von Kapuzinermönchen zu Ehren ihres Mönchsvaters St. Antonius erbaut. Als Erbauungsjahr wird 1718 angenommen, da dieses Jahr auf der größeren und älteren der beiden Glocken steht. Die Kapelle ist gegen Süden gerichtet, hat einen flachen, geschlossenen Chor, ein Kreuzgewölbe und Stichbogenfenster. Der Chor ist 2,35 m lang und 2,60 m breit, das Kirchenschiff ist 3,60 m lang und 3,25 m breit. Auf dem Altarbild ist Maria mit zwei Mönchen zu sehen, St. Antonius rechts, St. Gotthard links. Um das Bild finden sich 15 Medaillons der Rosenkranzgeheimnisse.
Anders als die in Sichtweite liegende Kapelle St. Sigisbert in Madernal gehört diese nicht zum Kloster. Sie steht im Weiler Pardomat und gehört der Kirchengemeinde Disentis. Pardomat (oder Perdomet geschrieben) leitet sich von den beiden lateinischen Wörtern pratum (Wiese) und domus (Haus) ab.
Quellen:
https://sursassiala.ch/pardomat/
https://rheinquelle.disentis-sedrun.ch/de/punkt/kapelle/kapelle-st.-antonius-pardomat/5916172/#caml=8hk,1gyu09,7q4urh,0,0
Erwin Poeschel, Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Band V, Birkhäuser Verlag Basel 1943, S. 120