Der stille Ruderer

Im frühen Morgengrauen glitt ein einzelnes Ruderboot lautlos über den nebelverhangenen See, angetrieben von der gleichmäßigen Bewegung seines stillen Ruderers. Der Nebel war so dicht, dass das Ufer kaum zu erkennen war und das Boot schien in eine andere Welt zu gleiten. In diesem ruhigen Gewässer hallte jeder Ruderschlag in der Stille. Plötzlich hielt der Ruderer inne und ließ die Ruder schweigend über dem Wasser verweilen. Ein leises Knarren durchbrach die Ruhe, dann ein scharfes Knacken – ein feiner Riss zog sich durch das Holz des Bootes. Langsam begann es, Wasser zu schlucken, während der Ruderer regungslos sitzen blieb, seinen Blick in den Nebel gerichtet. Ohne einen Laut oder Widerstand ließ er zu, wie das Wasser sich kalt um seine Füße schloss und das Boot allmählich versank. Langsam verschwand das Boot, bis nichts als die glatte Wasseroberfläche zurückblieb. Der Ruderer in der Tiefe verloren. Jahre vergingen, bis eines Herbstmorgens das alte Boot, vom Wasser und der Zeit gezeichnet, wie aus dem Nichts wieder am Ufer auftauchte. Es lag leer und verwittert im flachen Wasser, als ob es nur eine geisterhafte Erinnerung wäre – doch vom Ruderer selbst fand sich keine Spur, nur ein Hauch von Rätseln, welche der See wohl niemals preisgeben wird…
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