Lautengrundstadion
Geschichte:
Bereits im Jahre 1932 fasste die Spielervereinigung SV Grün-Weiß Marienberg e. V. einen Beschluss zum Umbau des alten Fußballplatzes, welcher vor allem durch Eigenleistung der Sportler finanziert und im Jahr 1935 eingeweiht werden konnte. Nach 1945 ist der Platz zweckentfremdet genutzt worden. Im Jahr 1967 wurden Planungen aufgenommen, den sogenannten „Postsportplatz“ wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zurückzuführen. Diese Planungen konnten jedoch erst vollumfänglich nach der politischen Wende umgesetzt werden. Im Jahr 1991 wurde mit der Beräumung des Geländes von Bauschutt und anderen Ablagerungen begonnen.
Mit einem großen Sportfest konnte vom 01. bis 03.10.1994 das ersehnte Stadion endlich eingeweiht werden. „Mit der Einweihung des neuen Rasenplatzes geht für viele Sportfreunde ein langgehegter Wunsch in Erfüllung“, heißt es in einer Mitteilung des FSV Motor Marienberg im Marienberger Wochenblatt vom 28. September 1994.
In einem zweiten Bauabschnitt wurde das Funktionsgebäude mit Umkleideräumen, Sanitärbereich und Vereinsraum errichtet. Zum Abschluss der Gesamtbaumaßnahme im Jahr 1996 sollte dem Stadion ein heimatverbundener Name gegeben werden. Aus 97 Namensvorschlägen aus der Bevölkerung entschied sich der Marienberger Stadtrat damals mit großer Mehrheit für den Namen „Lautengrundstadion“. Die Gesamtinvestitionssumme betrug 2,7 Millionen DM. Seitdem wird das Stadion von unseren Schulen zu Schulsport und Sportfesten genutzt, vorrangig aber durch die Fußballer des FSV Motor Marienberg e. V.