Wunderschön erhalten geblieben ist der Gießelhorster Kirchweg mit seinem alten Baumbestand zwischen Wiesen und Feldern. Der Weg führt von Gießelhorst nach Westerstede. Bemerkenswert ist in Gießelhorst sicher die große Anzahl von Baumschulbetrieben, die das Dorfbild prägen. Einige der Gärtnereien erhielten insbesondere für ihre Rhododendren hohe Auszeichnungen. Besonders reizvoll lässt sich Gießelhorst mit dem Fahrrad erkunden.
Gießelhorst gehört zu den jüngeren Dörfern in der Stadtgemeinde Westerstede. Die erste urkundliche Erwähnung war 1428 im Oldenburger Salbuch des Drosten Jacob von der Specken. Gießelhorst war ursprünglich ein reines Köterdorf.
In der Nähe erinnert eine Tafel an die Gießelhorster Bockmühle, die von 1608 bis 1903 in Gießelhorst stand. Um sie herum sind dann nach und nach die Höfe gebaut worden. Quelle: Stadt Westerstede
Gießelhorster Bockmühle 1608 - 1903
Erbauer: Graf Anton Günther von Oldenburg
Pächter: Köterei Wiltbrok
Anno 1746 König Christian VI von Dänemark gibt an Friedr. Ahlhorn die Mühle auf Erbpacht