Am 8.Juli 2014 habe ich das Rätsel gedenkstein welches über eine interessante Website gelöst werden musste herausgebracht, dieses Denkmal war das Finale.
Leider ist die Website nicht mehr erreichbar und das Rätsel somit nicht mehr lösbar.
Da ich das Denkmal und die Information darüber aber nicht aufgeben möchte, habe ich jetzt aus dem Rätsel einen Tradi gemacht.
Somit kann das Denkmal nochmals besucht werden und ein weiterer Fund für deine Statistik ist auch dabei.
Das Denkmal der Lobauer Kolonisten
1927 zogen Arbeitslose und ausgesteuerte Arbeiter – vorwiegend aus Ottakring über die Reichsbrücke in die Lobau, um sich ein Stück Land anzueignen.
Dieses Vorgehen war laut Gemeinde Wien aber widerrechtlich, doch diese Leute ließen sich nicht vertreiben.
Von den Einnehmern blieben nur 70 Männer übrig, den anderen war die Rodung der Ackerflächen zu schwer.
Es wurden Notunterkünfte errichtet und die Parzellen abgesteckt, sodass jeder sein Areal bearbeiten konnte.
1933 nach vielen Gesprächen mit der Gemeinde Wien erwirkte Dr. Adolf Schärf (Sekretär des B.P. Dr. Karl Renner), dass die Lobaubesetzer einen regulären Pachtvertrag erhielten.
Nach dem Krieg gründeten die "Lobauer Kolonisten" einen Verein, der alle Anrainer in der Kolonie zusammenschweißte und somit alles legal wurde.
Um die Zusammengehörigkeit zu zeigen fassten sie den Entschluss ein Denkmal zu setzen.
Dieses Denkmal birgt eine Rolle Pergament mit den Namen der gefallenen und verstorbenen Kolonisten.
Bei der Denkmalenthüllung wurde auch eine Fahnenweihe zelebriert.
Diese Fahnen und die Rolle befinden sich im Besitz des Vereinsobmannes.
QUELLE: Bürgerservice WIEN / Vereinsobmann Eduard Havranek