Der Wunderkreis
Der erste Wunderkreis in Eberswalde wurde 1609 auf dem Hausberg angelegt. Der Rektor der damaligen Eberswalder Schule hatte einen Sportplatz mit einer begehbaren Rasenanlage errichten lassen. Dieses Labyrinth hatte einen Durchmesser von rund 25 Meter. Die zwei nebeneinander liegenden Eingänge ermöglichten es den Schülern, gleichzeitig in zwei Richtungen zu laufen.
Über zwei Jahrhunderte war der Wunderkreis fester Bestandteil des Eberswalder Kulturlebens. Im 19. Jahrhundert wurde der Hausberg, aufgrund großer Nachfrage nach Sand für Bautätigkeiten zunehmend abgetragen, und das Labyrinth verschwand.
Der zweite Wunderkreis in Eberswalde wurde Mitte des 19. Jahrhunderts, bedingt durch die Aufhebung des Turnverbots in Preußen, oberhalb der Schillertreppe mit der Errichtung eines Turnplatzes angelegt (28. April 1855). Mit der Aufgabe des Turnplatzes 1910 geriet der Wunderkreis in Vergessenheit
Die Errichtung eines dritten Wunderkreises wurde Bestandteil des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Eberswalde. Das Labyrinth wurde an letzter Wirkungsstätte angelegt und ist seit 2013 begehbar.
Zur Ermittlung der finalen Koordinaten bitte folgende Fragen beantworten:
A = Anzahl der Latten auf einer Bank (kurze Teilstücke nicht extra zählen)
B = Anzahl der Bänke
C = Anzahl der "Wendestellen" im Wunderkreis
D = Anzahl der Lampen in unmittelbarer Nähe
E = Anzahl der Steinreihen innerhalb eines "Markierungsstreifens"
Im Wegpunkt für das Final findest Du die Formel zur Berechnung der Koordinaten. Das Ergebnis kann im Checker geprüft werden.
Zur sportlichen Betätigung kannst Du gerne einmal den Wunderkreis komplett ablaufen, viel Spass dabei!
Quellenangabe Listingbild:
Birgit Klitzke - Museum Eberswalde