Das Grätzl rund um den Cache ist sehr geschichtsträchtig:
Der Verena-Buben-Weg wurde nach Verna Buben, einer Schwester der Caritas Socialis und Helferin Verfolgter des NS-Regimes benannt
Die Seegasse existierte bereits 1822 und wurde nach einem Hausschild „Zum See“ benannt (und nicht nach dem hohen Grundwasserspiegel, der von so manchen Bausachverständigen herbeigeredet wird 😊)
In der Seegasse 11, im Garten des Pensionstenheims, befindet sich der jüdische Friedhof Rossau, der 1517 angelegt wurde.
1941 wurden alle jüdischen Friedhöfe Wiens aufgelöst, doch viele Grabsteine und Gebeine konnte gerettet werden und wurden im Zuge der Wiederentdeckung 1981-1983 wieder zurückgebracht.
Die Gemeinde Wien erwarb das Areal 1978, verpflichtete sich, den Friedhof zu restaurieren und baute – kein Witz – ein Pensionistenheim, dessen Terassen und Balkone auf den Friedhof blicken. Tatsächlich ist tagsüber der Friedhof über das Pensionistenheim zu besichtigen.
Fun fact: Hinter der Seegasse 5 (Eingang Porzellangasse) befindet sich gleich neben dem Friedhof ein Tennisplatz.
Und das ist nur ein kleiner Auszug der Geschichte in der unmittelbaren Umgebung... haltet die Augen offen - ihr werdet noch mehr Geschichtshinweise finden!