KLANGRAUM. Die Intention
Das Drinnen im DrauĂen und das DrauĂen im Drinnen
Lichtraum. GrĂŒnraum. Stadtraum.
Im Herzen der Stadt herrscht keine Stille â es sei denn, sie wĂ€re tot.
Der Platz â der Park, ein grĂŒner anonymer Raum in der Mitte der Stadt.
Nichts bleibt im GedÀchtnis des Durchlaufenden und nun, im Knoten der Wege, ein Turm, transparent zwischen alten BÀumen.
Tags flieĂt das GrĂŒn hindurch, nachts sickert Licht nach auĂen. Und zu Zeiten flieĂt Klang aus dem Turm und schwebt als Melodie ĂŒber den alten BĂ€umen.
Der Turm ist, trotz dieser Transparenz, prÀsent.
Kraftvoller, dunkler, matter Stahl und ruppiger Beton dienen weiĂglĂ€nzenden filigranen Porzellanglocken und zartem Klang.
Tags hĂŒllt der vielstimmige Klang der Glocken den Besucher ein, nachts sanftes Licht â ein Raum der inneren Stille, der den allgegenwĂ€rtigen AlltagslĂ€rm vergessen lĂ€sst.
â ein Raum der Erwartung des Klangerlebnisses, der hörbar rinnenden Zeit, des Lichtes und des Innehaltens. Und ein wenig mehr Herzschlag der Stadt.
Quelle:Â https://www.zwickau.de/de/aktuelles/pressemitteilungen/2015/06/221.php

Euch erwartet hier ein touristenfreundlicher KM, der die Aufmerksamkeit auf dieses Glockenspiel aus MeiĂner Porzellan lenken möchte.
FĂŒr Nord (nnn) bildet die Differenz der gröĂten und kleinsten Jahreszahl auf der blauen Tafel, multipliziert diese mit dem FĂŒnftel der Anzahl der Glocken und subtrahiert dann die Positionsnummer des Steigerliedes im FrĂŒhling.
FĂŒr Ost (eee) multipliziert ihr die Anzahl der senkrechten Stahlprofile, die einen Vollkreis bilden, mit dem Wert des mittleren Buchstabens der groĂen senkrechten AuĂenbeschriftung, addiert die Anzahl der Glocken und subtrahiert Bruder Jakobs Positionsnummer.
Ihr werdet fĂŒndig bei N 50° 43.nnn E 012° 29.eee!
Und ja, es gibt hier viele Muggel, aber ihr meistert das schon! Gutes Gelingen!
Klangzeiten sind 10.30, 11.30. 12.30 13.30, 14.30, 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr (sonn- und feiertags entfallen die Zeiten 13.30 und 14.30 Uhr)