Die Idee zum Versteck
Seit einigen Jahren treffen wir uns im Kollegium zu underer Weihnachtsfeier im Gasthof Kriechbaumer Mietraching. Und jeden Jahr gestaltet ein kleines Team eine Weihnachtsandacht für uns alle.
So habe ich diese Kirche kennen und trotz der Kälte während der Andacht lieben gelernt. Als ich meinen Cachermann von der diesjährilichen Andacht erzählte kam er auf die Idee die Kirche mit einem Geocache zu würdigen.
Die Filialkirche St. Vitus
Die Kirche wurde schon 804 erwähnt. Thassilo III. hatte sie dem Abt Dobda von Chiemsee geschenkt. Bischof Atto von Freising forderte sie in dem genannten Jahre von Abt Leutfried zurück, jedoch vergebens. Die jetzige Kirche wurde bis auf das Presbyterium, das aus gotischer Zeitstammt, gegen Ende des 17. Jahrhundertsumgebaut und 1697 geweiht. Bei der Renovierung 1920 wurden im Altarraum gotische Malereien aufgedeckt. Kirchenpatron ist der hl. Vitus, dessen Martyrium auf dem Hochaltar abgebildet ist.
Die Seitenaltäre sind neugotisch und mit den Bildern der Pieta und des hl. Schutzengels geschmückt. Von der Emporebrüstung grüßen uns Bilder aus dem Leben des hl. Vitus, während die Decke eingerahmt ist von Bildern der hl. vierzehn Nothelfer. Wertvoll sind die aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts stammenden Glasmalereien im ersten Fenster der Epistelseite mit der Umschrift: Lienhard Seiringer, Kastner zu Aybling 1512, Magdalena Seiringerin, sein Hausfrau 1512. Im Jahre 1895 erhielt die Kirche einen neuen Kreuzweg.
Quelle: https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/stadtkirche-bad-aibling/cont/61645, gelesen 05.12.24