In den 1930er Jahren gegründet bietet das Südbad in Gotha bis heute jeden Sommer eine Abkühlung für Groß und Klein. Es verfügt über ein großes Schimmbecken mit mehreren Bahnen und Startblöcken, sowie einem Nichtschwimmerbecken mit einer Rutsche. Außerdem gibt es eine große Liegefläche, Riesenschach, Sandkästen und einen Kinderspielplatz.
Bei schönem Wetter definitiv einen Besuch wert!
Eine kleine (etwas makabere) Anekdote aus DDR Tagen:
Menschen die empfindlich auf Verletzungen reagieren bitte nicht weiterlesen.
Vor vielen Jahren gab es hier noch eine alte Rutsche, welche ins Kinderbecken führte. Diese bestand aus mehreren Plastikleisten, die paralell nach unten führten, in etwa wie auf diesem Bild:

Eines Tages rutsche hier ein kleiner Junge mit seinen Freunden, als ihnen nach einiger Zeit eine Blutspur auf dem Boden auffiel, war die Panik groß. Niemand konnte sich erklären woher sie kam. Bis eines der Kinder bemerkte, dass er am Fuß blutete. Bei näherer Betrachtung und erneutem Nachzählen fiel ihm auf, dass er nur noch auf 9, statt 10 Zehen kommt.
Der verlorene Zehnte wurde dann vom Bademeister zwischen den Rillen der Rutsche entdeckt, anscheinend hatte er sich beim Rutschen verkeilt und wurde so vom restlichen Fuß "gelöst".
Alle Anwesenden hatten anschließend eine Szene vor sich, die sie bis heute nicht vergessen können. Ein Bademeister, der auf der Rutsche den verkeilten Zeh mit einem Schraubendreher zu lösen versucht und ein anderes Kind, welches unter der Rutsche mit einer Büchse stand um ihn aufzufangen und dem gerufenen Krankenwagen zu übergeben.