Es war ein verschneiter Winterabend und ein kleiner Lebkuchenmann stapfte durch die glitzernde, weisse, verschneite Landschaft. Er war ein besonderes Lebkuchenmännchen, mit einem einzigartigen Schal, der ihn vor der Winterkälte schützte. Sein Ziel? Sein eigenes Zuhause, ein wunderschönes Lebkuchenhaus mit einem schneebedeckten Dach, das mit bunten Schokoladenlinsen dekoriert war.
Das Haus hatte ein Dachfenster in Herzform, und davor stand ein kleiner Tannenbaum, der mit zuckrigen Kugeln geschmückt war. Doch der kleine Lebkuchenmann hatte sein Zuhause aus den Augen verloren. Der Wind hatte die Spuren im Schnee verweht, und die Bäume sahen alle gleich aus. „Oh je,“ dachte er, „wie soll ich mein Haus nur finden?“
Der kleine Lebkuchenmann rief nach Hilfe: „Hallo? Ist da jemand? Kann mir jemand helfen, mein Lebkuchenhaus zu finden?“
Plötzlich hörte er ein freundliches «Ja, aber sicher helfe ich dir». Es war ein Geocacher, der im vom Parkplatz aus kommen im Wald unterwegs war und den Hilferuf gehört hatte. „Hallo, kleiner Lebkuchenmann,“ sagte der Geocacher „Wie sieht dein Haus denn aus?“
„Es hat ein schneebedecktes Dach mit bunten Schokoladenlinsen,“ erklärte der kleine Lebkuchenmann. „Und ein Dachfenster in Herzform! Vor dem Haus steht ein Tannenbaum mit zuckrigen Kugeln.“
Der Geocacher dachte kurz nach und sagte: „Ich glaube, ich habe auf meinem Waldspaziergang so ein Haus gesehen! Komm mit, ich bringe dich hin.“ Ich muss dich nur kurz genau anschauen:
A=<Anzahl Ohren>
B=<Anzahl Augen>
C=<Quersumme BWW Nasenfarbe> - 7
X=<Quersumme BWW dunklen Schalfarbe> / 4
Y=<Quersumme BWW Augenfarbe> - <Quersumme BWW helle Schalfarbe>
Z=<Quersumme BWW Nasenfarbe>
Das Lebkuchenhaus findest du hier:
N 47° 13.ABC′ E 8° 31.XYZ′
„Danke, lieber Geocacher,“ sagte der Lebkuchenmann geh du doch voraus und ich folge dann deinen Spuren im Schnee. Der Geocacher lächelte. „Immer gerne! Pass auf dich auf, kleiner Lebkuchenmann!“ Der Lebkuchenmann rief dem Geocacher noch hintennach: «Als Dank darfst du dich bei mir zuhause im Logbuch eintragen, aber ein Stift musst du selbst dabeihaben.»
Später folgte dann der der Lebkuchenmann den Spuren des Geocachers tapfer durch den tiefen Schnee. Bald entdeckten er ein Licht, das durch ein Herzfenster strahlte. Und vor dem Haus funkelte ein Tannenbaum voller zuckriger Kugeln! „Das ist mein Zuhause!“ rief der Lebkuchenmann und sprang vor Freude.
Er lief zum Haus, und das Licht im Fenster wurde heller. Es war warm und gemütlich im Inneren.
Der kleine Lebkuchenmann trat in sein Lebkuchenhaus, kuschelte sich vor den warmen Kamin und schaute aus dem Herzfenster hinaus in die verschneite Nacht. Jetzt war er endlich wieder zu Hause, und alles war perfekt.
Und so lebte er glücklich in seinem Lebkuchenhaus, während draussen der Winter ruhig vorüberzog.