Flanieren - konventionell
Menschen lassen sich ziellos durch eine malerische Gegend treiben um andere zu sehen und gesehen zu werden.
Flanieren - mal anders
Geocacher lassen sich von einer Station zur nächsten treiben. Dabei den richtigen Blick zu haben ist sehr hilfreich, selbst aufzufallen wird hingegen bestmöglich vermieden. Und die Gegend darf zwar malerisch sein – muss sie aber nicht, denn manchmal liegt gerade im ganz Alltäglichen ein unerwarteter Reiz.
Klingt komisch? Ist es auch. Macht aber Spaß. Also, uns zumindest.
Und damit ihr rausfinden könnt, ob es euch genauso geht, haben wir uns ins heimische Bastelstübchen begeben und da mal etwas vorbereitet.
Euch erwarten 10 Stationen plus Finale und Bonus auf einer ca. 3 km langen Strecke durchs Industriegebiet. Geschätzter Zeitbedarf 2 - 3 Stunden inklusive Bonus. Kein unvergessliches all-time-Highlight, kein Kalender (schon gar keiner mit kilometerlanger Warteliste), keine Technik, kein begehbares Finale, nichts noch nie dagewesenes – einfach nur ein ganz normaler Multi bei dem gesucht, gerätselt und ein bisschen draußen rumgelaufen wird. Weil wir den Eindruck haben, dass solche Multis zwischen dem richtig krassen Zeug und den Lab-Cache-Trails inzwischen viel zu selten sind.
Die Strecke sollte zu Fuß absolviert werden. Kinderwagen sind kein Problem.
Klassische Plastikdosen werdet ihr auf dieser Runde nicht finden und an gut der Hälfte der Stationen braucht ihr nicht einmal die Hände aus den Jackentaschen zu nehmen – außer vielleicht um euch Notizen zu machen. Als ECGA genügen ein Smartphone mit Internetzugang, ein Blatt kariertes Papier und ein Stift. Codetabellen werden nicht benötigt.
Manchmal bekommt ihr eine komplette Koordinate, manchmal zehn Stellen und manchmal nur die jeweils letzten drei Stellen.
An vier Stationen findet ihr außerdem eine Variable (= Ziffer), die ihr für das Finale braucht.