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Historischer Tabakdorfschuppen Traditional Cache

Hidden : 12/20/2024
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Heute dürft ihr eine Dose beim historischen Tabakschuppen suchen. 

 

Hier mal ein paar Infos dazu:

 

Harthausener hatten also eine besondere politische Treue bewiesen, und deshalb war es eigentlich nicht mehr als Recht, dass Prinz Luitpold auf seiner Pfalzreise auch hier Station machte - bei den „Känigskinner" (Königskinder), wie vor allem die Speyerer seit 1849 spotteten. Es war Sommerzeit und die Tabakernte in vollem Gange. Schuppen und Scheunen besaßen nur die besser situierten Bauern, und so mussten viele ihren Tabak zum Trocknen an die Außenwände der Häuser hängen. Dem aufmerksamen Besucher entging dies nicht, und er versprach Bürgermeister Schreiner, der ihm die Situation geschildert hatte, Abhilfe. So wurde das Königliche Landkommissariat Speyer vom Präsidium der Königlich Bayerischen Regierung der Pfalz mit Entschließung vom 23. September 1851 angewiesen, „in der Gemeinde Harthausen einen Tabakschuppen à Conto der zu seinem Disposition stehenden Polizeistraffond zu erbauen und der Gemeinde Harthausen in Anerkennung ihrer während der pfälzischen Rebellion bethätigten Anhänglichkeit und Treue zu Thron und Verfassung als Eigentum zu überweisen".

Die Baukosten betrugen 2400 Gulden und lagen mit dieser Summe etwa 20 Prozent über dem Kostenvoranschlag. Das durchweg aus Holz errichtete Bauwerk, das vom Hockenheimer Zimmermeister Schmeckenbecher gemäß Präsidialentschließung „mit Berücksichtigung der neuesten Verbesserungen im Elsaß", also entsprechend den dortigen Schuppen, gebaut wurde, war mit Sicherheit das erste seiner Art in der Pfalz.

1867 war die erste Reparatur fällig. Sie machte 369 Gulden aus - sicherlich eine erkleckliche Summe für die sparsamen Bauern. Indessen hatte die Gemeinde auch Einnahmen aus der Vermietung der 14 Lose, die immerhin an die 100 Zentner Tabak aufnehmen können: Im ersten Jahr (1852) kamen 158 Gulden und 20 Kreuzer zusammen, und 1976/77, also 125 Jahre später, hatte die Verbandsgemeindekasse Dudenhofen im Auftrag der Gemeinde Harthausen immerhin noch 337,50 Mark aus gleichem Grunde einzuheben. Wegen der nicht mehr zeitgemäßen Tabakgehänge, wegen Unwirtschaftlichkeit also, vor allem aber auch wegen der Baufälligkeit des alten Holzbauwerkes war eine Nutzung nicht mehr möglich. Trotz der in der Vergangenheit durchgeführten Reparaturen blieb das mehrschiffige Holzbauwerk in seiner seltenen Konstruktion unverändert und gilt deshalb als seltenes Beispiel seines Typs.

Am 23. Juni 1990 wurde der „Historische Tabakschuppen“ nach aufwändiger Renovierung in Regie von Architekt Norbert Hook seiner neuen Bestimmung „als Gute Stube von Harthausen“ übergeben. Bürgermeister Ludwig Remmel dankte bei dieser Gelegenheit besonders Regierungspräsident Dr. Paul Schädler, der sich in besonderem Maße für die Erhaltung des Gebäudes eingesetzt hatte.

Quelle: https://www.vgrd.de/kultur-freizeit/kultur-im-oeff-bereich/harthausen/kulturweg/historischer-tabakschuppen/

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Uäatg nz Mnha uvagre qrz Ertrasnyyebue. Cnffg ovggr nhs qnff re avpug vaf vzzreteüa säyyg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)