Kurze, aber beliebte Gassi-Runde in der Nähe von Schopfheim-Wiechs.
Auch wenn man es heutzutage nicht mehr erkennt, liegt am Rande von Schopfheim der Kalkofen:
Er diente zur Herstellung von Branntkalk, der für die Landwirtschaft (als Dünger und zur Bodenverbesserung), das Bauwesen (als Mörtel) und die Industrie (z.B. in der Eisenverhüttung) benötigt wurde.
Funktionsweise:
- Im Kalkofen wurde Kalkstein gebrannt, der in der Region abgebaut wurde.
- Durch das Erhitzen des Kalksteins auf über 900 Grad Celsius entweicht Kohlendioxid und es entsteht Branntkalk (Calciumoxid).
- Der Branntkalk wurde anschließend mit Wasser gelöscht, wodurch Kalkhydrat (Calciumhydroxid) entstand.