
Fossiler Kalkstein
Hallstätter Kalk
Bei dieser Steinmauer handelt es sich um Hallstätter Kalk. Der Hallstätter Kalk ist ein lithostratigraphischer Teil der Mittleren und Oberen Kalkalpen. Die Hallstätter Kalke sind durch ihren Fossilienreichtum bekannt. Der Begriff Hallstätter Kalke wurde 1853 von Franz von Hauer geprägt.
Bei den Hallstätter Kalken handelt es sich um mikritische Kalke mit überwiegend geringem Tongehalt. Fossilien sind vor allem in Schichtlagerstätten und synsedimentären Spalten zu finden. Sie entstanden auf Schwellen über dem Meeresboden.
Die Nördlichen Kalkalpen bilden einen geologischen Abschnitt der Ostalpen. Die Alpenrheingebiete erstrecken sich über 500 Kilometer vom Alpenrheintal bis Wien und sind zwischen 20 und 50 Kilometern breit.

Ammoniten
Ammoniten sind eine ausgestorbene Teilgruppe der Kopffüßer. Dieses Taxon war sehr formenreich mit über 1500 bekannten Gattungen, die Anzahl der Arten dürfte bei etwa 30.000 bis 40.000 liegen. Die Größe der Schale ausgewachsener Tiere variiert zwischen 1 und 30 cm.
Das Gehäuse von Ammoniten besteht aus einer Röhre, die sich mit zunehmender Entfernung von der Öffnung (Apertur) verjüngt und nach Art einer logarithmischen Spirale aufgerollt wird. Die Grundform wird planspiral genannt.
Das Material, aus dem ein Ammonitengehäuse besteht, ist Calciumcarbonat, das aus der natürlichen Modifikation Aragonit besteht. Die Gehäusewandung ist wie bei vielen Molluskenvertretern (Muscheln, Schnecken usw.) aus mehreren Schichten aufgebaut.

Belemniten
Die Belemniten (Belemnoidea) stellen eine vielfältige Großgruppe von fossilen Kopffüßern (Cephalopoda) dar. Sie lebten vom Unterkarbon bis zum Ende der Kreidezeit, was einen Zeitraum von etwa 358 Millionen Jahren bis vor 66 Millionen Jahren umfasst. Die von Ihnen bevorzugt fossil überlieferten Skelett-Elemente, die Rostren, werden auch als „Donnerkeile“ oder „Teufelsfinger“ bezeichnet.
Die Belemniten, die in ihrem Aussehen heutigen Kalmaren ähnelten, hatten 10 Fangarme und einen Tintenbeutel, aber keine Saugnäpfe an den Fangarmen, sondern Haken. Es wird vermutet, dass Belemniten wie Ammoniten aus den Bactriten hervorgingen. Im Erdmittelalter waren sie so verbreitet, dass sie heute teilweise als Leitfossilien dienen. Die „Belemnitentiere“ verschiedener Formen ähnelten sich wahrscheinlich weitgehend. Es wird vermutet, dass Belemniten nektisch in Schwärmen im Küstenbereich der Meere nahe der Oberfläche lebten.

Drusen
Ein Hohlraum im Gestein, der unvollständig mit Kristallansammlungen verschiedener Art gefüllt ist, wird als „Druse“ bezeichnet. Im Gegensatz dazu werden die Hohlräume, die komplett mit Mineralstoff gefüllt sind, Mandel genannt.
Drusen entstehen durch vulkanische Aktivitäten. Vor Millionen von Jahren bildeten sich in gasreichen Magmen Hohlräume, in denen mineralstoffhaltige Lösungen vorkamen. Im Laufe der Zeit verhärtete das Gestein um die Blase oder den Hohlraum und die Kristalle entstanden im Inneren der Druse. In Richtung des Mittelpunkts der Druse werden die Kristalle jünger.

Textquellen:
ennstalwiki.at/wiki/index.php/Hallstätter_Kalk
wikipedia.org/wiki/Hallstätter_Kalk
wikipedia.org/wiki/Nördliche_Kalkalpen
wikipedia.org/wiki/Ammoniten
wikipedia.org/wiki/Belemniten
Wikipedia.org/wiki/Druse
Bildquellen:
wikipedia.org/wiki/Nördliche_Kalkalpen
steinkern.de/steinkern-fossilien-zeitschrift.htmlfundorte/austria/119-die-columbianus-zone-alaun-2-nor-obertrias-in-den-hallstaetter-kalken
alpenfossil.at/fossilien-belemniten-jurazeit-hipolithes-druegendorf-deutschland
Mineralienatlas.de/lexikon/index.php/LokationMineralBilder
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1: Sucht euch einen Ammoniten, diese könnt ihr als Längsschnitt und als Abdruck eines Gehäuses finden, beschriebt eueren Fund in Größe, Aussehen und Beschaffenheit.
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