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Thesaurus ferriviarii XIX: Auf schmaler Spur Mystery Cache

Hidden : 1/26/2025
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Als im Jahre ____ [= A] die erste Eisenbahnstrecke Deutschlands zwischen Nürnberg und _____ [= B] eröffnet wurde, wurden nicht nur die Lokomotive und der Lokomotivführer aus England importiert, sondern auch die Spurweite von ____ [= C] mm zwischen den Gleisen, die mit der Zeit zum weltweiten Standardmaß, zur Normalspur, wurde.

Es gab und gibt jedoch zu jeder Zeit auch Bahnstrecken mit einer größeren Spurweite, als Breitspur bezeichnet, und Eisenbahnen mit einer geringeren Spurweite, so genannte Schmalspurbahnen, die vor allem bei niedrigem Transportaufkommen oder schwierigen topographischen Verhältnissen zum Einsatz kamen und kommen. Um Besonderheiten bei Schmalspurbahnen soll es bei diesem Thesaurus ferriviarii gehen. Einen weiteren „Rekord“ gibt es am Final dieses Mystery-Caches zu bewundern.

Abseits der normalspurigen Hauptstrecken gab es einst zahlreiche Schmalspurbahnen, die dazu dienten, ländliche oder bevölkerungsarme Gebiete zu erschließen.

Während sich in vielen Teilen Europas die Meterspur mit genau einem Meter Abstand zwischen den Gleisen als typische Spurweite für Schmalspurbahnen durchsetzte, wichen viele Schmalspurbahnen in der k. u. k. Monarchie, also im heutigen Österreich und Ungarn, sowie in einigen Adria-Staaten, davon ab. Hier hatten auch viele Hauptstrecken eine Spurweite von ___ [= D] mm.

Viele Schmalspurbahnen in Deutschland sind heute stillgelegt oder privatisiert. Früher waren zahlreiche Schmalspurbahnen Teil der Staatsbahn. Heute gehört nur noch die schmalspurige Bahn auf __________ [= E] zur DB.

Im Gebiet der ehemaligen DDR konnten sich viele schmalspurige Eisenbahnstrecken länger behaupten als im Westen Deutschlands. Im ____ [= F] befindet sich bis heute das längste zusammenhängende Schmalspurnetz Deutschlands mit Dampfbetrieb. Dort wurde und wird auch eine besondere Baureihe von Diesellokomotiven eingesetzt. Politische Vereinbarungen zwischen den Ostblockstaaten regelten damals, welche Produkte in welchen Ländern produziert werden sollten. Um den Kauf von neuen Schmalspurdieselloks von fraglicher Qualität aus dem Ausland zu vermeiden, entschloss sich die Deutsche Reichsbahn der DDR dazu, stattdessen bewährte normalspurige Dieselloks umzuspuren, d. h. deren Spurweite von 1435 auf ____ [= G] mm zu ändern. Durch den Einsatz anderer Drehgestelle sind diese Schmalspurlokomotiven nun sogar noch etwas größer als ihre normalspurigen Schwestern und sehen vor den kleinen Schmalspurzügen ziemlich überdimensioniert aus. Scherzhaft werden diese Dieselloks als __________ [= H] bezeichnet.

Machen wir einen Sprung in den Norden der Republik! Auf der Ostseeinsel _____ [= I] verkehrt seit über 100 Jahren eine dampfbetriebene Schmalspurbahn mit ___ [= J] mm Spurweite, die im Volksmund „Rasender Roland“ genannt wird. Das ist aber wohl eher scherzhaft gemeint, da die Züge auf dieser Strecke nur __ [= K] km/h schnell „rasen“ dürfen.

Es gibt aber in Deutschland auch durchaus schnellere Schmalspurdampflokomotiven: Die __ ____ [= L], im Jahre 1939 als Einzelstück an die NWE geliefert, sowie die Lokomotiven der Baureihe 99.32, die bei der Bäderbahn Bad Doberan – Kühlungsborn auf ___ [= M] mm unterwegs sind, bringen es auf eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von immerhin __ [= N] km/h. Aufgrund ihrer Trassierung dürften allerdings nur die wenigsten Schmalspurstrecken Deutschlands diese Geschwindigkeiten zulassen.

Mit einer indizierten Leistung von ca. 700 PSi sind die 1931 entstandene Baureihe 99.22 und die 1954 bis 1956 gebauten Neubauloks der Baureihe 99.23–24 die stärksten schmalspurigen Dampflokomotiven Deutschlands. Da bei der Konstruktion der Neubauloks auf Konstruktionsprinzipien der Baureihe 99.22 zurückgegriffen wurde, trägt die Lok 99 222, die inzwischen ein Einzelstück ist, bei ihrer Bahngesellschaft den Ehrennamen „Big ____ [= O]“.

Sowohl hinsichtlich der Geschwindigkeit als auch hinsichtlich der Leistung liegt Deutschland im internationalen Vergleich der schmalspurigen Eisenbahnen weit hinten. Viele Schmalspurbahnen in Japan und im südlichen Afrika erreichen Leistungen, die europäischen Normalspurbahnen ebenbürtig oder sogar überlegen sind: In Japan und Südafrika fahren heute Personenzüge auf Kapspur (____ [= P] mm) mit regulären Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h und in Südafrika verkehren Güterzüge mit bis zu 16000 Tonnen Gewicht.

Eine südafrikanische Schmalspurdampflokomotive der Klasse ___ [= Q] stellte 1935 mit 156 km/h den Geschwindigkeitsrekord für schmalspurige Dampfloks auf. Ebenfalls in Südafrika wurde gegen Ende der Dampfära eine schmalspurige Lokomotive mit zahlreichen technischen Verbesserungen entwickelt. Diese Maschine, die aufgrund ihrer auffälligen Lackierung den Beinamen ___ _____ [= R] bekam, brachte es auf eine Leistung von rund 5000 PSi und man geht davon aus, dass sie eine Geschwindigkeit von über 160 km/h erreichen könnte.

Auch die weltweit größten, stärksten und schwersten Dampflokomotiven für Meterspur sind auf dem afrikanischen Kontinent zu Hause. Bei den Lokomotiven der Klasse 59 der East African Railways handelt es sich um Lokomotiven der Bauart _______ [= S] mit 8 angetriebenen Achsen von __ [= T] Achsen insgesamt. Sie übertreffen die meisten europäischen Normalspurdampflokomotiven an Größe, Leistung und Gewicht bei weitem.

Die Schweiz ist wahrscheinlich das Eisenbahnland schlechthin. Auch hier verkehren einige bekannte Eisenbahnen auf schmaler Spur und können Rekorde aufweisen. So verkehrt mit dem _______ _______ [= U] beispielsweise der „langsamste Schnellzug der Welt“ in dem Alpenland.

Auch der längste Meterspurtunnel der Welt, der _____________ [= V], befindet sich in der Schweiz im Netz der __________ [= W] Bahn. Auf diesem Netz wurde 2022 auch der längste schmalspurige Reisezug mit einer Länge von 1910 m gefahren und der Geschwindigkeitsrekord für Meterspurbahnen mit ___ [= X] km/h von einem elektrischen Triebzug aufgestellt.

Dieser Schweizer Geschwindigkeitsrekord relativiert sich etwas, wenn man bedenkt, dass in Japan und Südafrika schmalspurige Züge regulär mit derartigen Geschwindigkeiten unterwegs sind und dass 1999 in Australien ein Geschwindigkeitsrekord von einem Neigezug mit ___ [= Y] km/h aufgestellt wurde – all das auf Kapspur, nur __ [= Z] mm breiter als die Meterspur. Schmalspurbahnen sind also längst nicht nur Bimmelbahnen für Blumenpflücker …

Fülle die Lücken aus und trage Deine Ergebnisse hier im Checker ein, um die finalen Koordinaten zu erhalten:

Thesaurus ferriviarii XIX: Auf schmaler Spur

Additional Hints (Decrypt)

Nz Zrgnyybowrxg hagre Fgrvara

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)