Skip to content

KGCoJ #4 - Der Prinz aus Nigeria Mystery Cache

Hidden : 1/31/2025
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


KGCoJ - das steht für "Kein GC ohne Jena", denn in Jena, als Stadt der Wissenschaften, sind viele Dinge, ohne die Geocaching nicht möglich oder nur halb so lustig wäre, erfunden oder erdacht worden. Daran soll diese kleine Reihe erinnern.

Die Listing-Koordinaten zeigen auf den JenTower, ehemals mit dem großen INTERSHOP-Logo auf der Spitze. Das Unternehmen "Intershop" ging aus der Jenaer NetConsult Communications GmbH hervor, einem Handelsunternehmen für PCs, das 1992  gegründet wurde. Die Firma vertrieb PCs und Anwendungen an die umliegenden Gemeinden. 

Zur CeBIT im Frühjahr 1994 wurde die erste Version der Intershop-Software vorgestellt. Sie wurde benannt nach den Intershop-Läden der früheren DDR. Das Versandhaus Otto und Hewlett-Packard wurden als Partner gewonnen. Das erste elektronische Kaufhaus für Hardware ging online. 1995 ging die Software „Intershop“ online, das nach eigenen Angaben weltweit erste voll funktionierende E-Commerce-System. Ab 1996 expandierte Intershop und baute Niederlassungen in den USA und anderen Ländern auf.

Am 16. Juli 1998 erfolgte der Börsengang  in Frankfurt mit einem Emissionskurs von umgerechnet 51,13 Euro. Zwei Jahre später, am 29. September 2000, wurde das Unternehmen erstmals an der NASDAQ in New York gelistet. Zu diesem Zeitpunkt – auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase – beschäftigte das Unternehmen über 1200 Mitarbeiter. Den Höchstkurs erreichte die Aktie am 13. März 2000 bei 2105,37 Euro. Damit war Intershop 11,3 Milliarden Euro wert, etwa so viel wie das Industrieunternehmen Thyssenkrupp. Die Notierung an der NASDAQ wurde am 17. Februar 2004 wieder eingestellt.

Ohne die Jenaer Erfindung der E-Commerce-Software könnten wir Geocacher nicht so einfach wunderbare Utensilien wie Biltema-Angeln, UV-Lampen, Magnetheber oder lustig bedruckte T-shirts, Tickets für GIGA-Events, Reisen ins GC-Headquarter nach Seattle oder gar Kletterausrüstung bestellen. Der Nachteil ist, daß wir dabei des öfteren von einem ominösen Prinzen aus Nigeria belästigt werden, der uns unbedingt einen Teil seines Erbes aufschwatzen will - SPAM 

Aber der kluge Geocacher fällt auf den immer raffinierter werdenden Spam natürlich nicht herein und kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

Tom Triebel, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Additional Hints (No hints available.)