#1 - Der Jahreskreis
Für unsere Vorfahren waren der Wandel von Sonne und Mond sowie der Wechsel der Naturkräfte in den Jahreskreis mit eingebunden.
Unsere Ahnen haben uns hier ein wertvolles Gut hinterlassen – den direkten Bezug und das Leben mit Mutter Natur. Man verehrte die große Muttergöttin, huldigte ihr mit Tänzen, Gesang, Ritualen, Zeremonien und Opfergaben.
Aus den früheren Kulturen über die Kelten und Germanen sind die Jahreskreisfeste bis in unsere Zeit überliefert worden. Das Jahr wurde als Kreis gesehen. Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter reichen sich aneinander und stehen für säen, wachsen, ernten, ruhen sowie für die Geburt, Leben, Weisheit und Tod. Jeder Anfang im Kreis ist gleichzeitig ein Ende.
Die vier Sonnenfeste:
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Wintersonnenwende, Jul
(21. Dezember, längste Nacht im Jahr)
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Sommersonnenwende, Litha
(21. Juni, längster Tag im Jahr)
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Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, Ostara
(19., 20. oder 21. März)
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Herbst-Tagundnachtgleiche
(22., 23. oder 24. September)
Die vier Mondfeste:
(verehrt wurde der aufgehende, der volle, der abnehmende Mond)
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Lichtmess, Imbolc/Brigidh
(1./2. Februar – junge Mondsichel)
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Maifest, Beltane/Walpurgis
(1. Mai – Vollmond)
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Schnitterfest, Lammas Lughnasadh
(1. August – abnehmender Mond)
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Allerheiligen, Samhain/Halloween
(1. November - Neumond)
Die Natur und der Wald gehört den Tieren!
Betretet den Wald nicht in den frühen Morgenstunden oder zur Dämmerung.
Nehmt Euren Müll mit und lasst ihn nicht liegen.
Lasst das Auto stehen und geht zu Fuß.