Maria Holl "Die Hexe von Nördlingen" Maria Holl (1549-1634) war eine Wirtin aus Nördlingen, die als eine der bekanntesten Frauen im Zusammenhang mit den Hexenverfolgungen in Deutschland gilt.
Ihr Leben und die Hexenprozesse
Maria Holl führte die Goldene Gans, eine angesehene Gastwirtschaft in Nördlingen. 1593 wurde sie während der Hexenverfolgungen der Hexerei beschuldigt. Wie viele andere Frauen geriet sie ins Visier der Inquisition, als man sie der Teufelsanbeterei und Schadenzauberei bezichtigte.
Folter und Widerstand
Trotz grausamer Folter -> sie wurde über 60-mal verhört und mehrmals auf die Streckbank gelegt - legte Maria Holl kein Geständnis ab. Damals glaubte man, dass eine Hexe unter Folter gestehen müsse; ihr Schweigen galt daher als ausergewöhnlich und widerlegte für viele den Verdacht gegen sie.
Freispruch und Folgen
Ihr Durchhaltevermögen führte schließlich dazu, dass sie 1594 freigelassen wurde - eine äußerst seltene Ausnahme in der Zeit der Hexenverfolgungen. Ihr Fall trug dazu bei, die Hexenprozesse in Nördlingen zu hinterfragen und schließlich einzudämmen .
Vermächtnis
Maria Holl wurde später rehabilitiert und lebte bis zu ihrem Tod 1634 in Nördlingen. Heute erinnert eine Gedenktafel an sie, und ihr Name steht symbolisch für den Widerstand gegen die Willkür der Hexenverfolgungen.
Ich denke es ist selbstverständlich das der Cache wieder so abgelegt wird wie er vorgefunden wurde. Nicht gelistete werden kommentarlos rausgelöscht. 🫱🏽🫲🏼
Ich bin fast täglich Vorort und kann schauen ob er noch da ist :)