Eigentlich habe ich nach dem Namen des kleinen Baches am Wegesrand gesucht, bin aber nicht fündig geworden- dafür bin ich auf den Flurnamen gestoßen, auf dem sich das kleine Gehölz auf der anderen Seite des Weges befindet. Es heißt "über dem Ostersoth"- ich habe dieses Wort noch nie gehört und irgendwie hat mich das neugierig gemacht. Warum dieses Fleckchen diesen Namen bekommen hat, habe ich nicht herausgefunden, aber eine Deutung des Wortes:
Es gab mal einen Gerichtsstreit: Die Stadt Münden besaß vor der Stadt ein Salzwerk mit zwei Brunnen, von denen der eine, der sogenannte Ostersoth, jahrelang stillgelegt war. 1583 wurde Hans Luterding von Herzog Erich II. zu Braunschweig-Lüneburg (Calenberg) mit dem Salzbrunnen belehnt und dabei von Konrad Wedemeyer, dem Großvogt von Calenberg, unterstützt. Die Stadt klagte daraufhin beim Hofgericht zu Wolfenbüttel, das Luterding 1592 im Besitz des Ostersoths bestätigte und den städtischen Pfännern die Nutzung untersagte. (Instanz: Hofgericht zu Wolfenbüttel 1592)
Archiv Niedersachsen/Bremen - https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2598226
Und dabei bin ich noch auf diese richtig nette Seite gestoßen: ein Halloren- und Salinemuseum, das die damit verbundenen Berufe erklärt...
https://www.salinemuseum.de/sole-salz-und-siedefeuer
Ich wünsch euch viel Spaß!