DDR 1 #04 – Hubertuskreuz
Die Döschnitzer Runde
Ihr seid nun auf dem Johannesberg. Hier habt ihr eine der herrlichsten Aussichten auf unseren Ort. Nehmt euch Zeit und verweilt ein
wenig mit Blick auf die Kirche und das umliegende Ensemble. Dabei könnt ihr die nachfolgenden Informationen zur Döschnitzer Geschichte lesen.
Wann die allererste Kirche im Ort errichtet wurde, ist nicht mehr belegt, da die Schriften während des Bauernaufstandes vernichtet wurden. Eine Kirche in Döschnitz wird erstmals im 15.Jahrhundert erwähnt. Nach 1530 nahmen alle Kirchgemeinden der Grafschaft Schwarzburg die lutherische Lehre an. Seither werden in Döschnitz evangelische Gottesdienste gehalten.
Die Überlieferung berichtet, dass die ursprüngliche Kirche sehr baufällig geworden war und drohte wohl, bei Sturm zusammenzubrechen.
1731 gab es unter dem Magister Christian Friedrich Scharff, einstiger Hofprediger der Fürsten Schwarzburg, den Anstoß zum Bau der neuen Kirche. Diese wurde am gleichen Platze und auf den Grundmauern der alten Kirche erbaut. Am 12. Mai 1732 war feierliche Grundsteinlegung und bereits am 16. Oktober 1733 wurde die Richtkrone gesetzt. Fertiggestellt wurde der Bau nach 1734, doch erst am 24. Juli 1770 fand die Einweihung statt.
(Quelle:“ Festschrift zum 750jährigen Jubiläum des Ortes Döschnitz“)