DDR 1 #06 – Eisweg, Blick ins Tal
Die Döschnitzer Runde
Nach dem Deutsch-Französischem Krieg 1870/71 ließ sich Oskar Mohr in Döschnitz nieder. Neben der bereits erwähnten Ersten Thüringischen Griffelfabrik gründete er ebenso die Ältesten Magnesiawerke der Welt. Und das in Döschnitz!
In der Fabrik begann die Massenproduktion feuerfester Magnesia-Artikel für die Beleuchtungsindustrie, die sogenannten Träger für Glasglühstrümpfe. 1892 kaufte Mohr eine Dampfmaschine für seinen Betrieb, so dass das Wasserrad an der Sorbitz nicht mehr notwendig war.
Mohr war sehr vielseitig tätig, stets voller Pläne, die er mit Geschick und Energie verwirklichte.
Bekannt wurde Mohr auch durch die Krölpaer Gipswerke O. Mohr, durch die Beteiligung an der Mansfelder Kupferschiefer und Metallwaren Lobenstein oder auch durch die 1920 gegründete Holzwarenfabrik Döschnitz. In seinen Betrieben waren mehr als 500 Leute tätig.
(Quelle:“ Festschrift zum 750jährigen Jubiläum des Ortes Döschnitz“)