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Willkommen an der Versuchsteichanlage der Eawag, dem Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs in Dübendorf. Die Eawag ist eine international renommierte Forschungsanstalt und unterhält zwei Standorte mit über 500 Mitarbeitenden in Kastanienbaum und Dübendorf.
Die Wissenschaftler:Innen erforschen die aquatische Systeme und ihr Zusammenspiel mit dem Menschen. Unter anderem dreht sich dabei viel um die Auswirkungen von Schadfstoffen auf die Ökologie im Wasser. Weil Ökosysteme sehr komplex sind versucht man anhand von vereinfachten Modellsystemen Zusammenhänge besser zu verstehen. Ein Werkzeug dazu sind diese Mesokosmen genannten Versuchtsteiche. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Eawag und vor Ort.
Besonders winzige, aber faszinierende Lebewesen sind Wasserflöhe (Daphnia). Nur wenige milimeter groß bilden sie einen Grundstein von Süßwasser-Ökosystemen.

📣Wasserfloh-Funfacts:
- Der Name Wasserfloh kommt von der ruckartigen Schwimmbewegung im Wasser, durch die sie sich mit zwei Schwimmärmchen vorwärts bewegen.
- Sie filtrieren Partikel aus dem Wasser und sind deshalb wichtig für die Foschung an Mikroplastik.
- Sie sind nahezu durchsichtig, sodass man die Filtration beobachten und das Herz schlagen sehen kann.
- Durch die Filtration von teilweise mehreren Mililitern am Tag entfernen sie Schwebstoffe aus dem Wasser.
- Je nach Nahrungsverfügbarkeit können ihre Populationen in kürzester Zeit explodieren; Wasserflöhe sind also klassiche r-Strategen in der Fortpflanzung.
- Oft leben sie in vorübergehenden Lebensräumen, wie Pfützen.
- Wasserfloh-Populationen bestehen normalerweise nur aus Weibchen, die sich über Jungfernzeugung (Parthenogenese) fortpflanzen, damit also genetisch alle identisch (Klone) sind.
- Unter widrigen Bedigungen wechseln die Wasserflöhe aber ihre Fortpflanzungsstrategie und es entsehen zusätzlich (deutlich kleinere) Männchen, die dann Eier befruchten.
- Daraus entstehen Dauereier, die Jahrzehnte bis Jahrhunderte inaktiv bleiben können, bis die Bedingungen wieder besser sind und eine neue Population entsteht.
- Teilweise wurden Dauereier aus prä-industriellen Zeiten wieder zum leben erweckt und ein eigener Forschungszweig vergleicht diese mit "modernen" Populationen, um zu untersuchen, ob es Anpassungseffekte gegenüber modernen Schadstoffwerten in der Umwelt gibt.
📦Über den Cache:
- Das Betriebs-Gelände muss nicht betreten werden.
- Achte darauf, die Umgebung respektvoll zu behandeln und keine Probennahme oder Experimente zu stören!
- Bis auf die letzten Meter ist der Weg Kinderwagen- und Rollstuhl-geeignet, dann gibt es leider ein paar Stufen zu überwinden.
- Eine Erlaubnis zur Platzierung des Caches liegt vor.
English description
Welcome to the experimental pond facility of Eawag, the aquatic research institute of the ETH domain in Dübendorf. Eawag is internationally renowned and has two sites with over 500 employees in Kastanienbaum and Dübendorf.
The scientists research aquatic systems and their interaction with humans. Among other things, much of this research revolves around the effects of pollutants on the ecology of water. Because ecosystems are very complex, simplified model systems are used to try to better understand interrelationships. These experimental ponds, known as mesocosms, are a tool for this. Further information is available on the Eawag website and on site.
Water fleas (Daphnia) are particularly tiny but fascinating creatures. Only a few millimetres in size, they form a cornerstone of freshwater ecosystems.

📣Water flea fun facts:
- The name water flea comes from the jerky swimming movement in the water, which enables them to move forward with two webbed arms.
- They filter particles out of the water and are therefore important for research into microplastics.
- They are almost transparent, so you can observe the filtration and see the heart beating.
- By filtering several milliliters a day in some cases, they remove suspended particles from the water.
- Depending on the availability of food, their populations can explode in a very short time; water fleas are therefore classic reproductive r-strategists.
- They often live in temporary habitats such as puddles.
- Water flea populations normally consist only of females that reproduce via parthenogenesis, which means that they are all genetically identical (clones).
- Under adverse conditions, however, the water fleas change their reproductive strategy and additional (significantly smaller) males emerge, which then fertilize eggs.
- This results in permanent eggs that can remain inactive for decades to centuries until conditions improve again and a new population emerges.
- In some cases, permanent eggs from pre-industrial times have been brought back to life and a separate branch of research is comparing these with “modern” populations to investigate whether there are adaptation effects to modern pollutant levels in the environment.
📦About the cache:
- You do not have to enter the institute premises.
- Make sure you treat the surroundings with respect and do not disturb any sampling or experiments!
- The path is suitable for baby carriages and wheelchairs except for the last few meters, then unfortunately there are a few steps to overcome.
- Permission to place the cache has been granted.