Der Sedlitzer See ist mit der Größe von 1330ha der Größte der 30 künstlichen Seen, die im Zuge der Rekultivierung des Braunkohletagebaugebiets der Lausitz entstehen.
Wenn die touristische Erschließung fertig ist, werden drei Kanäle vom See zu- und ableiten, was sein Alleinstellungsmerkmal ist.
Der Standort Sedlitzer Bucht befindet sich mitten im schiffbaren Seenverbund im Kern des Lausitzer Seenlandes. Südlich der Ortslage Sedlitz, am Ufer der Sedlitzer Bucht gelegen, umfasst der gesamte Entwicklungsstandort eine Fläche von ca. 25 ha. Er beinhaltet zum Großteil gewachsene und zum Teil gekippte Böden.
Für die touristische Erschließung sind ca. 9 ha im östlichen Bereich des Gesamtstandortes vorgesehen. Die touristische Basisinfrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil im Netz der Seerundwege und der Wasserwanderwege. Darüber hinaus dient er auch der Naherholung des Ortes Sedlitz, der viele Jahrzehnte massiv unter den umgebenden Tagebauen gelitten hat und dessen westlicher Ortsteil der Braunkohleförderung weichen musste.
Hierbei sollen der Strandbereich und die Steganlagen mit 30 Liegeplätzen entstehen. Diese sind als Liegeplätze für Wasserwanderer gedacht.
Doch nicht nur touristisch soll der Sedlitzer See mit der neuen Marina und einem geplanten Hotel neu erschlossen werden. Die Stadt Senftenberg plant 80 Wohnstandorte am See zu schaffen. Damit soll der Ortsteil aufgewertet werden.
Die Sedlitzer Bucht soll u.a. durch eine Marina mit Wasserwanderrastplatz und einem Strandabschnitt zum neuen touristischen Knotenpunkt im Lausitzer Seenland werden.
Auch das Kanu-Sedlitz, ein Multifunktionsgebäude in Form eines umgedrehten Kanus, sollte neben der Marina entstehen. Diese Einrichtung wird Sanitäranlagen und einen Tagungsraum beinhalten. Auch das Dorfgemeinschaftshaus Sedlitz und das Büro des Ortsvorstehers sollen dort seinen Platz finden. Jetzt wurde festgestellt, dass der Bau auf Kippenboden bedeutet, ein Risiko bzw. einen wesentlichen erhöten finanziellen Aufwand zur Folge haben würde. Der Bauuntergrund müsste schließlich aufwendig geotechnisch gesichert werden. Nun soll der neue Standort die Nordoststrecke des Hafens sein.
Quelle:
Lausitzer Rundschau; LMBV, Lausitzerseenland.de