DDR 1 #13 – Nedersdorf, Lange Wiesen
Die Döschnitzer Runde
Auf eurem Weg hierher seht ihr Quellfassungen, die für die Trinkwasserbereitstellung errichtet wurden. Bis in die 1970er Jahre bestanden in Döschnitz vier Wassergemeinschaften und mehrere Hauswasserversorgungsanlagen. Das Brauchwasser für die Haushalte und Viehbestände wurde meist aus dem Bach gewonnen. In den Hochsommermonaten gab es häufig, insbesondere für die Gaststätten und die Bäckerei Probleme, die Wasserversorgung aufrecht zu erhalten.
1971 wurden dann die Voraussetzungen für die Zentrale Wasser- und Abwasserversorgung geplant und umgesetzt. Dazu gehörten eine leider erfolglos bleibende 130 m Tiefenbohrung in der Schenkhohle und weitere 10 Tiefenbohrungen oberhalb des Ortes.
(Quelle:“ Festschrift zum 750jährigen Jubiläum des Ortes Döschnitz“)