
Der Weg zum Hecht #2 - Die kanalisierte Sulz
Berching ("Bacham") und der Hecht - untrennbar, darum braucht es auch unbedingt einen Geocache der sich dieser Thematik annimmt.
Bei diesem Geocache handelt es sich um einen klassischen Geocache, den es zu entdecken gilt. Er liegt am Flüsschen Sulz.
Dieser Cache, ist Bestandteil einer 3er-Reihe zum Thema "Sulz". Zusammengenommen ergeben sich die Koordinatien zu einem Bonus-Cache.
Dieser Teil der Reihe widmet sich der kanalisierten Form der Sulz. Die benachbarte Stampfermühle nutzte Jahrzehnte lang die Energie der Sulz. An der Fassade lassen sich aber auch rekorverdächtige Pegelstände ablesen die durch das Hochwasser der Sulz entstanden sind. Um diese Hochwasser zu regulieren wurde die Sulz im Bereich der Berchinger Altstadt mit hohen Wänden "kanalisiert". Ein paar Meter südlich des Caches ist dies ab der Brücke flußabwärts noch gut zu sehen.
Ihr erreicht den Cache nur zu Fuß da er am Ufer eines Flusses liegt und um dorthin zu kommen müsst ihr über eine Wiese. Bitte lasst die Räder am Weg stehen oder euer Auto an einem der beiden markierten Parkplätze. Der Fußweg ist jeweils ca. 5 Minuten. Ihr müsst nicht klettern oder euch zu nah ans Ufer begeben.
Wenn ihr zur Zahl auf dem Deckel die Zahl 8 addiert, entspricht sie dem Buchstaben C der Bonus-Koordinaten.
Viel Spaß beim suchen und finden. Und wie bei allen unserer Caches gilt auch hier: "Wer einen Fuchs findet, darf ihn gern behalten :-) "
Natürlich wollen wir euch nicht vorenthalten worum es dabei eigentlich geht, der Sage vom "Berchinger Hecht":
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Die Sage vom Berchinger Hecht
In der Region werden die Berchinger als "Berchinger Hechten" bezeichnet. Warum das so ist, davon erzählt die Sage vom Berchinger Hecht.
Vor vielen Jahren führte die Sulz, das Bächlein, welches durch Berching fließt, wieder einmal Hochwasser. Das ganze Tal von Berching bis Plankstetten glich einem großen See. Die Fische hatten daran ihre helle Freude, war doch ihr Bereich bedeutend erweitert worden. Aber so schnell die Fluten gekommen waren, so rasch kehrten sie wieder in ihr altes Bett zurück. Ein neugieriger Hecht aber hatte den Anschluss verpasst und bliebt hilflos auf der Wiese liegen.
Dort fand ihn ein Berchinger Bürger, der ein so wundersames Tier in seinem Leben noch nicht gesehen hatte. Er brachte deswegen seinen Fund auf das Rathaus, auf dass die Stadtväter dieses seltsame Ding erkennen sollten. Es wurde lange beraten und verhandelt und am Schluss einigte man sich, dass es ein Vogel sei. Alle Bewohner sollten diese Neuigkeit sehen.
Ein Vogelkäfig wurde herbeigeschafft, der Fisch darin eingesperrt und öffentlich zu jedermanns Bewunderung ausgestellt. Viel Volk versammelte sich auf dem Rathausplatz und man beobachtete gespannt das weitere Tun des eigentümlichen Vogels. Als dieser seinen Rachen weit aufriss, um seine geplagte Fischseele auszuhauchen, hörte man viele Stimmen, welche die Nachbarn mahnten: "Seid's stad, jetzt wird er glei' singa!"
Lange Zeit lebten die Berchinger sehr zurückgezogen, denn überall wo sich einer sehen ließ, steckten die Leute die Köpfe zusammen und neckten: "Seht, ein Berchinger Hecht!"