
Der Alcántaraorden (ursprünglich Orden de San Julián de Pereiro) war ein spanischer Ritterorden, der sich an der Rückeroberung (reconquista) der von den Mauren im 8. Jahrhundert eroberten Gebiete beteiligte. Der Orden war geografisch und personell stark in der spanischen Extremadura verwurzelt, wo sich zeit seines Bestehens auch fast alle seine Ländereien befanden. Der Alcántaraorden wurde im Jahr 1166 von Suero Fernández Barrientos und dem Prior Gómez Fernández unter dem Namen Orden de San Julián de Pereiro zum Schutz der Stadt Ciudad Rodrigo vor den Mauren gegründet. Ca. 20 Jahre später (1177) wurde die ursprüngliche Ordensregel vom Papst bestätigt. Wie in allen Ritterorden, wurden seine Mitglieder zum Klerus gerechnet, obwohl sie gesellschaftspolitisch eher die Interessen des Adels vertraten. Traditionell bestand eine enge politische Anbindung an die Krone von León, später Kastilien.
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