Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral oder der von König Artus und seiner Tafelrunde einer der Stoffe, die die erzählende Literatur des europäischen Mittelalters häufig bearbeitete. Zahlreiche Dichter unterschiedlicher Volksliteraturen – besonders in Frankreich und Deutschland – haben ihr dichterisches Können an der Gestaltung dieses spannungsreichen Stoffes erprobt. Als Tristan wieder in seine Heimat zurückkehrt, zwingt man den König zur Heirat, da er noch keine Erben hat. Man schlägt ihm die schöne Isolde vor, unter der Bedingung, dass er keine andere heiraten werde. Dem stimmt er zu, da er annimmt, Isolde sei nicht mit der Heirat einverstanden. Durch eine List nimmt man Isolde dem König Marke weg. Doch Tristan kann sie zurückholen und dem König wieder übergeben. Tristan und Isolde treffen sich nun öfter, wobei man sie auch entdeckt. Man stellt ihnen Fallen, doch Tristan und Isolde können diese immer wieder umgehen. So können sie auch die Zweifel des Königs aus dem Weg räumen. Doch eines Tages bemerkt der König, dass sich die beiden lieben. König Marke lässt sie gewähren, bis er sie eines Nachts zusammen im Bett entdeckt. Nun ist Tristan in England nicht mehr sicher und flüchtet nach Deutschland.
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