Das Osterei
Das seit Jahrtausenden am Ostermorgen verschenkte, hart gekochte Ei steht im Christentum einerseits für den Tod Christi: Es ist leblos und kalt wie ein Grab. Die Schale war damals rot gefärbt, um das Blut Jesu zu symbolisieren. So wurde das Osterei gleichzeitig zu einem Zeichen der Wiedergeburt und des Lebens.
Bis zum Ostersonntag durften Eier wegen der bis dahin andauernden Fastenzeit nicht gegessen werden. Daher sammelten sich in dieser Zeit viele Eier an. Im Mittelalter lieferten Bauern einen Teil der Eier als Naturalzins bei ihren Lehnsherren ab. Die restlichen Eier erhielten in der Kirche den Eiersegen "benedictio ovorum". Darum sind sie auch bunt: Sie wurden gefärbt, um sie von den ungeweihten Eiern unterscheiden zu können. Der Brauch, nach Ostereiern zu suchen, entwickelte sich vermutlich im 17. Jahrhundert im Elsass.
Im Gegensatz zu einem echten Osterei muss hier nicht die Schale zerstört werden um an das Innere zu kommen. Es erfordert Geduld und Fingerspitzengefühl. Bei der Vergabe der D-Wertung habe ich mich schwergetan. Für den einen wird es eierleicht für den anderen eine harte Nuss.
Wer wirklich nicht weiterkommt kann sich gerne melden.
Vielen Dank an Charie für die Unterstützung mit Material und Wissen.
Viel Spaß